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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 06:33 Uhr

Sieg war zum Greifen nah

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberliga: EHC Timmendorfer Strand verpasst Revanche gegen die Harzer Falken aus Braunlage

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2016 | 12:19 Uhr

Lange Gesichter beim EHC Timmendorf in der Eishockey-Oberliga. Statt der erhofften Revanche nach der 1:9-Klatsche bei den Harzer Falken gab es im Rückspiel nach einer 4:5(3:1, 1:1, 0:2)-Niederlage nach Verlängerung nur einen mageren Punkt. Dabei fehlten den „Beach Boys“ ganze 22 Sekunden zum Sieg.

Bei den Timmendorfern fehlte Patrick Saggau, dessen Rückenverletzung wieder aufgebrochen ist. Möglicherweise ist für ihn die Saison bereits beendet. Gleiches gilt für Christian Herrmann, der ebenfalls Probleme mit dem Rücken hat. Dennoch begannen die Beachboys wie die Feuerwehr und schnürten die Harzer Falken zu Beginn in deren Drittel ein. Bereits in der dritten Minute traf Pierre Kracht zum 1:0. Eine Minute später erhöhte Tauno Zobel auf 2:0. Als Thorben Saggau in der sechsten Minute zum 3:0 traf, nahm Falken-Trainer Bernd Wohlmann eine Auszeit. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten in der 16. Minute zum 1:3-Drittelstand.

Im zweiten Abschnitt drückten zunächst die Gäste und schafften in der 27. Minute den Anschlusstreffer. Doch Jarred Wynia stellte in der 32. Minute mit einem Unterzahltor den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel wurden die Gäste immer offensiver, doch die Timmendorfer hatten gute Gelegenheiten bei Kontern die Partie für sich zu entscheiden. Nach dem 3:4 in der 52. Minute riskierten die Harzer Falken in der Schlussphase alles und nahmen den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Timmendorfer verteidigten nur noch ihr Tor, doch 22 Sekunden vor der Schlusssirene fiel der Ausgleich. Die Entscheidung zu Gunsten der Harzer Falken fiel in der vierten Minute der Verlängerung.

„Wir haben zu viele Kleinigkeiten falsch gemacht und haben dadurch den Gegner ins Spiel kommen lassen. Insgesamt hätten wir dennoch mehr als nur den einen Punkt verdient, zumal der Ausgleich erst kurz vor Schluss gefallen ist“, ärgerte sich Trainer Martin Williams.

Die Timmendorfer müssen ab der nächsten Saison auf ein Urgestein verzichten. Kapitän Marcus Klupp erklärte, dass er nach dieser Spielzeit seine aktive Laufbahn beenden will.

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