Sieg gegen den Spitzenreiter

Der Bösdorfer Dennis Mielke (links) erobert den Ball und leitet die Bösdorfer 2:1-Führung ein.
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Der Bösdorfer Dennis Mielke (links) erobert den Ball und leitet die Bösdorfer 2:1-Führung ein.

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12. November 2018, 22:29 Uhr

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“. Trainer Ismet Nac zollte seinem erneut ersatzgeschwächten Team nach einer kämpferisch und taktisch starken Partie, in der die Bösdorfer den Tabellenführer TSV Gremersdorf mit 3:2(1:1) nach Hause schickten, großes Lob.

Zur Pause überwog bei Nac noch die Skepsis, ob seine Spieler gegen die spielerisch überlegenen Gäste für die hohe Laufleistung zum Ende nicht bezahlen müssten. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1-Unentschieden. Rune Jaekel hatte den Tabellenführer in Führung gebracht (28.). Mehr ließ die taktisch disziplinierte Fortuna nicht zu. Nach einem Foul an Karl-Mattis Boysen bekamen die Bösdorfer kurz vor dem Wechsel einen Elfmeter zugesprochen, den Arne Anders zum 1:1 verwandelte.

Nach dem Wiederbeginn übernahmen die Gastgeber die Initiative. Mit einem Billardtor schoss Bent Zessin das 2:1(56.). Dennis Mielke hatte zuvor den Ball erobert, war jedoch am Gremersdorfer Keeper Fabian Mandt gescheitert. Den Nachschuss von Zessin parierte der Schlussmann ebenfalls. Den Abpraller köpfte Bent Zessin dann endgültig ein. Das Nac-Team stand in der Folge weiterhin sicher in der Defensive. Der Tabellenführer kam lediglich zu einigen Eckbällen. In der 71. Minute schaltete Mats-Ole Hansing nach einer zu kurzen Abwehr der Gästeabwehr am schnellsten und schoss den Ball aus 14 Metern trocken zum 3:1 in die Maschen. Gremersdorf brachte zwei neue Angreifer und warf alles nach vorn. In der 84. Minute bekamen die Gäste ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen. Rune Jaekel verkürzte mit einem satten Schuss gegen den guten Bösdorfer Torhüter Lars Dethlefsen auf 2:3. Lediglich in der 84. Minute stockte den Fortuna-Fans noch einmal der Atem. Gästeangreifer René Klein jagte den Ball aus 20 Metern knapp über die Torlatte. Bösdorf brachte den Sieg in der Folge trotz einer vierminütigen Nachspielzeit sicher ins Ziel.

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