Sieg aus der Hand gegeben

Mit letztem Einsatz zieht Annika Hänisch ab und trifft – über den Fuß der Gästetorhüterin Hanna Grossmann ins Tor.
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Mit letztem Einsatz zieht Annika Hänisch ab und trifft – über den Fuß der Gästetorhüterin Hanna Grossmann ins Tor.

Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz spielen gegen den SC Nahe 22:22(11:12)

shz.de von
30. November 2016, 20:08 Uhr

Die Landesligahandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz mussten sich gegen den SC Nahe 08 mit einem 22:22(11:12)-Unentschieden bescheiden. HSG-Trainer Holger Edler sprach von einem wichtigen Heimpunkt, der seiner Mannschaft verloren gegangen sei.

Neben den aktuellen Langzeitverletzten musste die HSG kurzfristig auf Lara Seeliger, Yvonne Hänisch und Lena Stahl verzichten. Doch auch ohne diese Spielerinnen hatte Edler versucht, sein Team auf die offensiv ausgerichtete Abwehr des Gastes aus dem Kreis Segeberg einzustellen. Dafür haperte es anfangs im Angriff: Technische Fehler ließen Nahe auf 3:0 davonziehen. Nach einer Viertelstunde aber war die HSG im Spiel. Alina Werner nutzte einen Siebenmeter zum 4:5-Anschlusstreffer. Doch die Gäste nutzten in der Folge ihren körperlichen Vorteil und legten durch ihre großgewachsene Haupttorschützin Franziska Heinze ein 10:6 vor. Dank eines Kraftakts verkürzten die HSG-Frauen unter anderem durch zwei Tore von Kathi Werdin bis zur Halbzeitpause auf 11:12.

Auch nach der Pause blieb das Spiel spannend und eng. Anika Hänisch brachte ihre Farben mit dem 14:13 kurz nach Wiederanpfiff erstmals in Führung. Als die Gastgeberinnen zehn Minuten vor dem Ende eine 19:15-Führung vorlegten, schienen die Weichen für den Heimerfolg gestellt zu sein. Der SC Nahe gab sich aber nicht auf, erhöhte den offensiven Abwehrdruck und schafften beim 20:21 (56.) den Anschluss. Zwar gelang den Gastgeberinnen das Tor zum 22:20, jedoch konnte Franziska Heinze mit ihrer großen Wurfkraft zum 22:22 (59.) ausgleichen. Der letzte HSG-Angriff verpuffte durch einen technischen Fehler, so dass die Naher Frauen zehn Sekunden vor dem Ende nochmals in Ballbesitz kamen. Der letzte Wurf von Heinze wurde jedoch von HSG-Torhüterin Janna Edler entschärft.

Am Sonntag treffen die HSG-Handballerinnen um 15 Uhr im Ernst-Rüdiger-Sportzentrum in Malente auf den ungeschlagenen Tabellenführer SG WIFT Neumünster.

Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten gegen den SC Nahe Janna Edler im Tor sowie Kathi Werdin (10/4), Anika Hänisch (4), Alina Werner (4/3), Ellen Franke (3), Jule Hinz (1), Anna von Hinten, Saskia Zirkel, Anna-Lena Pfaffinger und Anneke Müller.

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