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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 10:27 Uhr

Siebenmeterwerfen entscheidet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

HSG Holsteinische Schweiz gewinnt in der Saisonvorbereitung das eigene Handballturnier um den „Holstein-Cup“ im Finale gegen Plön

Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz haben das erstmalig ausgetragene Turnier um den Holstein-Cup gewonnen. „Der Wanderpokal bleibt zunächst beim Gastgeber“, sagte Organisator Alexander Buse am Turnierende. Mit seiner Aussage ist klar, dass es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Turniers geben soll.

Die Spiele verliefen spannend. Gerade die Landesligisten wussten zu überzeugen. Doch auch der vermeintliche Außenseiter, Kreisligist MTV Ahrensbök, spielte unter anderem mit einem 12:6-Sieg gegen die zweite Mannschaft der HSG Holsteinische Schweiz, die sich die beiden Tage vor dem Turnier im Trainingslager befand, gut mit. Gegen die beiden Halbfinalisten TSV Plön und vom THW Kiel III unterlagen die Ahrensböker nur knapp.

Gespielt wurde in dieser Gruppe 20 Minuten pro Spiel. Da sich der TSV Kronshagen kurzfristig vom Turnier abgemeldet hatte, musste Alexander Buse Planänderungen vornehmen und ließ in der Gruppe A pro Spiel zwei Mal 18 Minuten spielen. Hier setzte sich hinter der HSG der TSV Klausdorf durch. Von da an ging es in die heiße Phase des Turniers. Mit nur einem Tor Differenz gewann der TSV Plön gegen den TSV Klausdorf. Zwar gewann die HSG ihr Halbfinale souveräner, doch es folgten wahre Handball-Krimis. Im Spiel um Platz drei setzte sich im direkten Siebenmeterwerfen der THW Kiel III durch.

Das Endspiel wurde in der regulären Spielzeit nicht entschieden. Zunächst glich der TSV Plön per Strafwurf aus, ehe eine letzte Freiwurfaktion der HSG drei Sekunden vor Abpfiff zu keinem Torerfolg führte. Es kam zum nächsten Siebenmeter-Krimi. Durch sichere verwandelte Strafwürfe gewannen die Gastgeber, die mit den drei Neuzugängen Moritz von Starck, Jarrit Maaßen und Luca Risch in die Spiele gingen, den Holstein-Cup.

Alexander Buse war mit dem Niveau zufrieden. Sein eigenes Team, die HSG Holsteinische Schweiz II, sei trotz der Niederlagen auf einem guten Weg, auch wenn noch viel Arbeit vor ihr liege.

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