Sieben Siege zum Saisonstart

Mannschaftsführer Wilhelm Kunzmann (Dritter von links) konnte zum Auftakt bei der Aufstellung des TSV Dörfergemeinschaft aus dem Vollen schöpfen.
Mannschaftsführer Wilhelm Kunzmann (Dritter von links) konnte zum Auftakt bei der Aufstellung des TSV Dörfergemeinschaft aus dem Vollen schöpfen.

TSV Dörfergemeinschaft Holsteinische Schweiz führt die Verbandsligatabelle vor dem Griebeler SV an

Avatar_shz von
16. November 2013, 00:33 Uhr

Der Griebeler Sportverein hat sich mit seiner rührigen Bogensparte als Ausrichter von Verbandsligawettkämpfen in Schleswig-Holstein einen Namen gemacht. In der Mehrzweckhalle liefen reibungslos die 14 Begegnungen für gleich zwei Wettkampftage ab. Und auch die Schlussveranstaltung der Runde am 2. Februar wurde durch den neuen Landesbogenreferenten Willi Neuhaus nach Griebel vergeben.

Dort überzeugte Vorjahresmeister TSV Dörfergemeinschaft (DG) Holsteinische Schweiz mit zunächst sieben Siegen. Am Nachmittag unterlag der Club nur um einen Zähler dem Bogensport Bad Oldesloe. In der Schlusspartie der zweiten Runde am Nachmittag schossen die DG-Schützen mit 228:212 Ringen gegen Griebel sogar das Tageshöchstresultat. Mannschaftsführer Wilhelm Kunzmann brachte mit Ehefrau Brigitte als Betreuerin, Armenak Akopjan, Patrick Gruhlke, Annette Erich, Henrik Osterkamp, Pia Strzysewski und Dennis-Hartmut Baldin zum Einsatz. Bereit standen auch Bernd Vetter und Marc Neumann. Vor den Wettkämpfen drei und vier führt die DG sehr klar mit 26:2 Punkten vor dem Bogensport Griebel mit 18:10. Kunzmann, der in Ostholstein Kreisbogenreferent ist: „Das Team des Griebeler SV hat die Wettkampftage gewohnt gut organisiert.“

Voll des Lobes war auch Volker Sieber. Neben seinen Mitstreitern dankte er dem neuen Bogensport-Landestrainer Markus Wolff, der für den erkrankten Kreissportleiter Joachim Schütt die Auswertung übernommen hatte, sowie der Kampfrichterin Bettina Kleinfeld. Sieber zu den neun Tagessiegen und fünf Niederlagen: „Unser Ziel war es, alle Schützen einzusetzen, damit sie Routine im Ligawettkampf bekommen.“ Das waren neben ihm und Bengt-Ole Bracke, die 14 Durchgänge schossen, Mathias Kober, Elias Creutzfeldt, Axel Engelhardt und Dennis Prüß. Sieber und Bracke schossen oft deutlich über 70 Ringe, in der Spitze sogar 77. „Schade, dass wir am Vormittag mit 207:209 gegen den SV Göhl und mit vier Zählern auch noch gegen die Dörfergemeinschaft knapp unterlegen waren“, sagt Sieber. Jeweils nur zwei Ringe Unterschied gab es auch gegen Jerrishoe und Norderstedt.

Zunächst auf dem vorletzten Tabellenplatz steht der Vorjahresvierte SV Göhl. Ute Dost: „Auch wir wollen experimentieren, nur durch Wettkampfeinsätze halten wir unsere Mitglieder bei der Stange.“ Zum Einsatz kamen neben Dost Willy Broders, Michael Büll, Christian Breuker, Jörg Klütmann, Leif Bahr, Torben Manowski und Marco Krüger.

Während Aufsteiger VSG Stapelfeld seine Sache mit acht Erfolgen und Rang drei der Tabelle überraschend gut machte, sieht die Lage für den zweiten Neuling SV Klein Wesenberg am Tabellenende mit 3:25 Punkten düster aus.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen