zur Navigation springen

Süsel : Seniorenparlament vor 40 Jahren geboren

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Feierstunde mit dem Süseler Altbürgermeister Günther Jansen.

von
erstellt am 14.Sep.2014 | 12:40 Uhr

„Es war nicht immer einfach. Aber die Arbeit hat sich gelohnt.“ Zum 40-jährigen Bestehen des Seniorenparlamentes Süsel blickte Altbürgermeister Günther Jansen auf die Anfänge des damals noch Altenparlament genannten kommunalen Seniorenbeirates der Gemeinde Süsel zurück.

150 Gäste waren der Einladung zur Jubiläumsfeier in der Pausenhalle der Schule gefolgt, darunter viele Engagierte sowohl aus der Verwaltung (wie der ehemalige „Cheforganisator“ Volker Prehn) als auch Senioren, die in dem Seniorenparlament aktiv sind.

„Das Ziel war es, dass Menschen für sich selbst und ihre Mitbürger Verantwortung übernehmen“, sagte Jansen weiter. Nach der Gründung im Jahre 1974 sei zunächst die Nachfrage nach Freizeitangeboten groß gewesen. Ob Städte- oder Theaterfahrten, Spiel- und Sporttreffen oder Veranstaltungen: Das Altenparlament habe viel auf die Beine gestellt, führte Jansen aus.

Doch damit war der Arbeit nicht genug: Die Mitglieder hätten sich aktiv in die Politik eingemischt. So sei beispielsweise gegen den Willen der Gemeindeverwaltung eine Bürgerfragestunde eingeführt worden.

Die Arbeit des Seniorenparlamentes verdiene Respekt und Anerkennung, betonte der Vorsitzende des Seniorenbeirates Ostholstein, Wilfried Lühr. Es werde heutzutage immer schwerer, Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen. Doch trotzdem sei das Süseler Parlament bis heute einer der stärksten Seniorenbeiräte in Schleswig-Holstein.

Während mit Wilhelm Boller, Martin Voigt, Dirk Maas und Holger Reinholdt fast alle Nachfolger Jansens im Amt des Süseler Bürgermeisters ebenfalls zur Feierstunde gekommen waren, verrieten Inge Meggers, Renate Köster und Edith Bartnitzki aus Bujendorf, dass sie mit ihrer Interessenvertretung zufrieden sind und sich dafür auch schon viel Jahre engagieren. „Besonders die Städtefahrten machen wir sehr gerne mit“, betonte Renate Köster. „Und bei dieser guten Organisation ist man auch gerne aktiv dabei.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen