Senioren bekommen neue Ansprechpartner

hans-rech

shz.de von
18. März 2015, 13:20 Uhr

Hinter verschlossener Tür wurde Dienstagabend im Hauptausschuss über die fehlenden Seniorenbeauftragten Eutins gesprochen: Hans Rech und Ursula Lorenz sollen es werden – so die einstimmige Entscheidung des Hauptausschusses, wie der Vorsitzende Matthias Rachfahl (CDU) bekannt gab. Das letzte Wort haben die Stadtvertreter, die nächsten Mittwoch, 25. März, über die Besetzung für das Amt des Senioren- und Behindertenbeauftragten entscheiden. Votieren sie ebenso wie der Hauptausschuss, werden Lorenz und Rech im Amt vereidigt.

Wer sind die beiden Kandidaten? Ursula Lorenz (80) ist seit mehr als zehn Jahren beim Ortsverein der Awo engagiert, zog drei Kinder groß und möchte künftig Ansprechpartner für die Senioren- und Behinderten sein. Ursula Lorenz erklärt ihre Motivation: „Ich bin selber alt und ärgere mich oft über zugeparkte und schlechte Gehwege, auf denen man kaum mit Rollatoren entlang kommt. Ein Leserbrief in der Zeitung, bei dem alle nicken, ändert daran nichts, weil niemand aktiv wird. Das möchte ich ändern.“ Es gebe noch viel mehr Themen, gerade bei den anstehenden Sanierungen, die Eutin plane. Lorenz hat einige eigene Ideen, will sich aber in erster Linie anhören, welche Sorgen die anderen haben, die dann – so der Posten wieder besetzt ist – „endlich wieder einen Ansprechpartner haben, an den sie sich wenden können“.

Hans Rech (72) hat sich nach dem Abschied aus dem Soldatenleben – er war Kompaniefeldwebel – vielfältig politisch und sozial engagiert. In der SPD war er Kreisschatzmeister sowie Vorsitzender des Eutiner Ortsvereines, außerdem führte er von 1996 bis 2002 den Verein für Personensorge und Betreuung. Immer noch gehört Rech dem Vorstand des Ortsvereines Eutin der Arbeiterwohlfahrt an, und er ist stellvertretender Vorsitzender der Hospizinitiative Eutin. Viel Zeit widmet Hans Rech der Aufgabe als ehrenamtliche Betreuer.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen