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Selent wartet auf „Häuslebauer“ – Baubeginn im Neubaugebiet

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In den beiden zwar seit langem erschlossenen aber ebenso lange brach liegenden Baugebieten „Sonnenberg“ und „Wiesenau“ unterhalb der Blomenburg in Selent hat gestern der Verkauf der Grundstücke begonnen. Die Grundstücke gehörten zur Insolvenzmasse des ehemaligen Technologiezentrums Blomenburg des Rendsburger Unternehmers Dietmar Hartmann, die im September 2015 von einer Investorengruppe übernommen worden war. Am vergangenen Freitag sind die Grundstücke den neuen Eigentümern vom Gericht offiziell überschrieben worden.

Angeboten werden nun im Auftrag der Eigentümergesellschaft 120 Grundstücke in landschaftlich reizvoller Lage im provisionsfreien Verkauf durch die Kieler Immobilienfirma Langner und Burmeister. Entgegen den Plänen des früheren Eigentümers gibt es nun keine planungsrechtlichen Vorschriften mehr. Möglich sind Einfamilienhäuser, Doppel – oder Reihenhäuser mit bis zu drei Vollgeschossen. Die Grundstücke haben eine Größe zwischen 350
und 2000 Quadratmeter.
Die Quadratmeterpreise bewegen sich zwischen 95 und 120 Euro.

„Wir freuen uns bereits über erste Anfragen aus Kiel und Preetz und vereinzelt auch schon aus Süddeutschland von Senioren, die sich hier einen Altersruhesitz bauen wollen“, so Julia Drengenberg von der Investorengruppe Blomenburg Haus und Grund GmbH. Interessant für potentielle Bauherren könnte dabei der Aspekt sein, dass die zu bauenden Häuser zwar keinen Gasanschluss haben (es sei denn über einen eigenen Gastank), dafür aber mit Erdwärme heizen können. „Dafür wird es sogar ab März eine neue staatliche Förderung mit zinsgünstigen Darlehen geben.“

Erste Grundstücke sind bereits verkauft, ein Dutzend zumindest schon von Interessenten reserviert worden. „Endlich geht es los“, freut sich auch der Selenter Amtschef Manfred Krumbeck. „Erste Bauanträge liegen uns vor, sie werden zügig bearbeitet.“ Er setzt darauf, dass sich die Einwohnerzahl von Selent nun erhöhen wird. Derzeit hat der Ort 1400 Einwohner. „Das bedeutet auch Zuwächse für unsere Kindergärten und Schulen, die davon profitieren werden. Darauf wartet Selent seit Jahren.“  


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erstellt am 01.Feb.2016 | 15:07 Uhr

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