zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 23:33 Uhr

Selbsthilfegruppen und Telefonseelsorge

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2015 | 00:33 Uhr

„Ein Suizid verändert das Leben der Hinterbliebenen grundlegend. Es gibt ein ‚davor‘ und ein ‚danach‘. Nichts ist mehr so wie es war. Der Schmerz des Verlustes geht oft einher mit der Frage nach dem Warum, dem Verlassensein, mit Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen; ein Chaos der Gedanken und Gefühle bricht herein“, schreibt der Verein Agus (Angehörige um Suizid) auf seiner Homepage (www.agus-selbsthilfe.de). Eine Betroffene gründete die einst die erste deutschlandweite Selbsthilfeorganisation für Trauernde in Bayreuth. Heute, 25 Jahre später, gibt es über 40 lokale Selbsthilfegruppen im Land – auch in Kiel und Lübeck – Onlineberatungen und Hilfsangebote auch für Suizidgefährdete und deren Angehörige.

Hilfe bekommen Betroffene auch beim bundesweiten Bündnis gegen Depression (www.buendnis-depression.de).

Eine Liste verschiedenster Einrichtungen, die sich auf Suizidgefährdete, ihre Angehörigen oder Hinterbliebenen spezialisiert haben, gibt es auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (www.suizidprophylaxe.de).

In Deutschland gibt es 104 Telefonseelsorgestellen, die zu jeder Tages-
und Nachtzeit anonym Beratung am Telefon anbieten. Unter der bundeseinheitlichen Telefonnummer 0800/1110111 oder 0800/1110222 kann kostenlos angerufen werden. Zudem wird eine Beratung im
Internet unter www.telefonseelsorge.de angeboten. Informationen über Selbsthilfegruppen gibt es auch über die Nationale Kontakt- und Informationsstelle von Selbsthilfegruppen unter 030/8914019.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen