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Selbstfürsorge bedeutet, mehr auf sich als auf andere zu hören

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 23.Mär.2015 | 10:41 Uhr

Auf großes Interesse stieß der Vortrag der Diplom-Pädagogin Donata Oerke in der Kreisbibliothek über das Thema „Selbstfürsorge – Wie schütze und stärke ich mich? Die Veranstaltung im Rahmen der Eutiner Hospizgespräche geriet durch die aktive Einbeziehung des Publikums in die thematische Betrachtung zu einem einsichtsvollen Abend.

Selbstfürsorge definierte Oerke durch die fünf Gesichtspunkte: Gut zu sich selbst sein, auf die eigenen Bedürfnisse achten, sich schützen, sich zu fordern - aber nicht zu überfordern und insgesamt sein eigenes Leben zu gestalten und den passenden Platz einzunehmen. Deutlich wurde in den Rückmeldungen der Zuhörer, dass es immer wieder Botschaften gibt, die Selbstfürsorge behindern. Aussagen wie: „Stell Dich nicht so an!“, „Nimm Dich nicht so wichtig!“ oder „Was sollen die anderen denken?“ sind den allermeisten Menschen aus dem Alltag geläufig. Oerke: „Das Problem ist, dass hier externe Beurteilungen wahrgenommen werden, nicht aber der eigene Standpunkt..“ Sie zitierte dazu den Philosophen Michel Foucault: „Die Fähigkeit, andere zu akzeptieren oder für sie zu sorgen, wächst mit dem Grad der eigenen Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge.“

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