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Ostholsteiner Anzeiger

22. Oktober 2017 | 21:37 Uhr

Sehr begehrt sind Sprachkenntnisse

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Betreuungsverein „Nah dran“ hofft auf Hilfe bei seiner „interkulturellen Arbeit“

von
erstellt am 30.Dez.2015 | 00:32 Uhr

In Ostholstein gibt es wieder einen zweiten Betreuungsverein: Seit Oktober ist – wie berichtet – der Verein „Nah dran“ vom Kreis Ostholstein und dem Land anerkannt. Er ist im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Ostholstein organisiert, Vereinssitz ist Lensahn.

Eine öffentliche Veranstaltung – ein Informationstreffen für „interkulturell tätigen Betreuungsassistenten“ sowie für Interessierte an rechtlicher Betreuungen – findet heute Abend (30. Dezember) in Oldenburg statt. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Bildungs- und Kulturzentrum in der Göhler Straße 56. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

Der neue Betreuungsverein verfolge das Ziel, behinderten und psychisch kranken Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Interessen und ihres Selbstbestimmungsrechtes zu helfen und dadurch ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Ostholstein zu fördern, erläutert Heiner H. Backer. Der frühere Leiter der Notfallseelsorge in Ostholstein ist der fachlich-wirtschaftliche Leiter des Vereines.

Die Arbeit von Nah dran erfolge unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und der Art der Behinderung oder der Krankheit der betroffenen Menschen. Dazu fördere der Verein auch ehrenamtliche Betreuer mit Aus- und Fortbildungen sowie mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Als besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit sehe der junge Verein die Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund. Dazu solle eine Förderung von ehrenamtlichen Kräften aus unterschiedlichen Kultur- und Sprachkreisen erfolgen. Gesucht werden ehrenamtliche, interkulturell tätige Betreuungsassistenten, die bei monatlichen Treffen für ihren Einsatz geschult und begleitet würden. Diese Assistenten sollen mit ihren Sprachkenntnissen Betreuern zur Seite stehen.

„Ich freue mich über jeden der mitmacht. Voraussetzung in diesem speziellen Projekt ist, dass Interessierte entweder einen eigenen interkulturellen Migrationshintergrund mitbringen oder aber für eine sogenannte interkulturelle Betreuungsassistenz grundsätzlich offen sind“, erläutert Heiner H. Backer.

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