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Hotelpläne in Eutin : Seehotel statt Schlosshotel?

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Alle Vorzeichen deuten auf das Aus für ein ehrgeiziges Projekt: Die Schlossterrassen werden nicht zum Hotel umgebaut. Als neuer Standort ist das Haus des Gastes an der Eutiner Stadtbucht im Gespräch.

Alle Vorzeichen deuten auf das Aus für ein ehrgeiziges Projekt: Die Schlossterrassen werden nicht zum Hotel umgebaut. „Die Messe ist gesungen“, klingt es aus den Reihen der Eutiner Stadtvertreter. Doch gänzlich vom Tisch sind die Hotelpläne nicht: Als neuer Standort mit Seeblick rückt das Haus des Gastes in den Fokus.

Selbst hinter vorgehaltener Hand wollte gestern niemand bestätigen, dass die von der Stadt geforderte Garantieerklärung für die Finanzierung des Schlosshotels weiterhin aussteht. Sie sollte, so die von Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz offiziell bekräftigte Vorgabe, gestern im Rathaus vorliegen, damit diese Bürgschaft bis zur Sitzung des Hauptausschusses am 3. September auf ihre Aussagekraft geprüft werden könne. „Wir wollen dort eine klare Entscheidung treffen, ob unsere Planungen weitergehen können“, hatte Schulz betont.

Katharina Berges, die Vertreterin der Projektgesellschaft Schlosshotel Eutin, wollte Fragen unserer Zeitung zum Verfahrensstand „nicht final beantworten“. Sie begründete dies mit noch notwendigen Abstimmungsgesprächen und der Vereinbarung mit der Stadtverwaltung, bis zur Beratung im Hauptausschuss absolutes Stillschweigen zu bewahren.

Nach Informationen unserer Zeitung ist allerdings nicht mehr damit zu rechnen, dass die Investoren ihre Hotelpläne auf dem Grundstück Schlossterrassen realisieren werden. Die Probleme dieses Standortes mit der Erschließung, der Entwässerung und auch die Fragezeichen um die Form und Nutzung eines neuen Saales erschweren ihre Kalkulation, die 20 Millionen Euro als Höchstbetrag für die Investition ansetzte.

Als Alternative steht nun das ebenfalls der Stadt gehörende Haus des Gastes im Raum. Für den Standort, ohnehin von vielen Eutinern favorisiert, zeichnen sich neue Möglichkeiten ab. Offen aber ist, ob das tragfähig wird.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 04:00 Uhr

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