„Seehof“: Es gibt zwei Interessenten

Eine Freikirche und ein Gesundheitsanbieter wollen den Seehof kaufen

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19. März 2018, 11:11 Uhr

Das Interesse am „Seehof“ der Heilsarmee am Plöner Steinweg scheint groß. Es gibt derzeit zwei Interessenten, die bereits Vorgespräche mit dem Kreis Plön wegen einer möglichen Nutzungsänderung führen. Das bestätigte Rainer Wiebe, bei der Heilsarmee zuständig für Liegenschaften, gestern in einem OHA-Gespräch.

Es gebe Kontakt zu zwei Interessenten, die Konzepte für eine weitere Nutzung des fast 6 Hektar großen Areals am Behler See entwickeln. Der Kreis Plön müsse involviert werden, weil es offenbar um eine Nutzungsänderung gehe.

Bei einem Interessenten geht es in Richtung Freikirche, bei einem anderen in Richtung Gesundheit und Reha im weitesten Sinne. „Doch bis zu einer Realisierung gibt es noch einiges zu klären“, sagte Wiebe. Das Gelände liege in einem Landschaftsschutzgebiet und die Zuwegung über den Steinweg müsse nicht nur für Rettungsfahrzeuge in Sachen Brandschutzbestimmungen deutlich verbessert werden.

Rainer Wiebe erklärte, die Heilsarmee habe zwei Gutachten zur Wertermittlung des „Seehofes“ in Auftrag gegeben. Eines liege bei 3,62 und das andere bei 6,7 Millionen Euro. „Unsere Vorstellung liegt irgendwo dazwischen“, sagte Wiebe zu Aussagen von Bürgermeister Lars Winter, der „Seehof“ solle zwei Millionen Euro kosten.

Und Heilsarmee-Pressesprecher Andreas Quiring revidierte die Aussagen von Hella Henninger beim 32. Rundgespräch in der vergangenen Woche im Alten E-Werk. Henninger hatte darüber berichtet, dass auf dem „Seehof“ ein Zeltlager mit rechtsextremistischem Hintergrund stattgefunden habe. „Das ist ein Vorfall, der bereits sieben Jahre zurückliegt und aufgearbeitet ist“, beruhigte Quiring.

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