Schwitzen auf der „Lebensart“

Harry Heinsen und Henrik Möller schwitzten mit ihrem fleißigen Team in der Show-Küche um die Wette.  Fotos: Michael Kuhr
1 von 4
Harry Heinsen und Henrik Möller schwitzten mit ihrem fleißigen Team in der Show-Küche um die Wette. Fotos: Michael Kuhr

Veranstaltung litt am Freitag und Sonnabend unter der Hitze / Sonntag war stärkster Besucherandrang / Messe für 2019 in Planung

von
29. Juli 2018, 13:57 Uhr

Hochachtung hatte Veranstalter Martin Schmidt vom „Agenturhaus Lübeck“ vor den Menschen, die am Freitag und Sonnabend bei zeitweise bis 35 Grad zur zweiten Auflage der Messe „Lebensart“ ins Areal des alten Bauhofes nach Eutin gekommen waren. Litt die Veranstaltung Freitag und Sonnabend noch unter Hitze so entschädigte ein an Besuchern starker Sonntag Veranstalter Martin Schmidt und vor allen Dingen die Aussteller.

So kamen die Freunde des schönen Wohnens, des gepflegten Gartens und des guten Lebensstils am Wochenende auf ihre Kosten. Über 100 nationale und internationale Aussteller sorgten für ein ausgewogenes Angebot für alle Sinne. Und ein bisschen wurde man auch wieder an die Landesgartenschau erinnert, die am Ende dafür sorgte, dass das Areal des alten Bauhofs, der ehemalige Kuhstall, der Küchengarten und die historischen Torhäuser für ein treffendes Ambiente sorgten. Überall wurde „schönes zum Leben“ angeboten – Extravagantes, Bewährtes und Trends.

Besonders ins Schwitzen kamen die Akteure beim Show-Kochen mit Harry Heinsen (DeHoGa) und Restaurantmeister Henrik Möller bei hochsommerlichen Temperaturen im Küchengarten. Auch sie bedauerten, dass die Wärme anfänglich offenbar viele Besucher von einem Gang durch die „Lebensart“-Messe abhielt. Klar, dass sich die Aussteller insgesamt mehr Publikum gewünscht hatten.

„Die Messe Lebensart wird in diesem Jahr für uns leider zu einem Minus-Geschäft“, sagte eine Ausstellerin schon am Sonnabend. Sie zeigte Verständnis, denn es liege nicht in der Verantwortung des Veranstalters, dass die Temperaturen so hoch sind. Eine andere Ausstellerin empfahl, bei künftigen „Lebensart“-Messen in Eutin auf die regionalen Konkurrenzveranstaltungen zu achten und noch mehr Werbung zu machen: „Künftig sollte man diese Messe nicht parallel zur Travemünder Woche oder dem Wochenende der Aalwoche in Haffkrug abhalten.

Veranstalter Martin Schmidt sah in der Travemünder Woche, auch in der Aalwoche in Haffkrug und anderen regionalen Veranstalungen keine Konkurrenz für die Messe „Lebensart“ in Eutin: „Die Klientel ist eine ganz andere auf der Festival- und Partyzone mit Essen und Trinken in Travemünde“, sagte Schmidt gestern dem OHA. Die „Lebensart“ spreche eine ganz andere Zielgruppe an.

Es seien besonders viele Touristen in diesem Jahr der „Lebensart“ gewesen. Martin Schmidt lobt das gute Miteinander mit den Eutiner Festspielen. Das sei auch so bei den Zuschauern angekommen. Und: „Es wird eine dritte Messe ,Lebensart’ im kommenden Jahr in Eutin geben“, kündigte er an. Derzeit sei man in der Abstimmung, aber es könnte wieder Ende Juli 2019 im Eutiner Bauhof-areal werden.




zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen