Timmendorfer Strand : Schwimmer nach Badeunfall verstorben

Ein 40-jähriger Hamburger trieb leblos auf dem Wasser. Ein Surfer zog ihn auf sein Surfbrett und paddelte zum Strand.

shz.de von
04. Juni 2018, 12:16 Uhr

Lübeck | Ein am Timmendorfer Strand leblos aus dem Wasser geborgener Mann ist Sonnabend in einer Lübecker Klinik verstorben.

Ein 40-jähriger Familienvater aus Hamburg war mit drei Freunden an den Strand gefahren, um sich einen gemütlichen Abend zu machen.

Gegen 18.30 Uhr war der 40-Jährige nach Polizeiangaben allein ins Wasser gegangen, während seine Freunde am Ufer zurück blieben. Erst durch die Rettungsmaßnahmen wurden die Freunde auf den Badeunfall aufmerksam.

Einer der Freunde des 40-Jährigen schildert den Vorfall gegenüber shz.de anders: Nur einer der vier Freunde sei am Strand geblieben, die anderen seien zusammen ins Wasser gegangen. „Es waren sehr große Wellen. Die Erde unter unseren Füßen war auf einmal weg.“ Zwei der drei in Not geratenen Männer haben sich demnach unter großem Krafteinsatz ans Ufer retten können, dem später Verstorbenen gelang dies nicht.

Der Polizei zufolge hatte ein 41-jähriger Surfer den leblosen Körper im Wasser entdeckt. Der Ostholsteiner zog den Körper auf sein Surfbrett und paddelte mit ihm Richtung Ufer, wobei er von anderen Wassersportlern Unterstützung bekam.

Schon auf dem Weg zum Strand hatte der Retter lautstark auf die Notsituation aufmerksam gemacht. Dort angekommen wurde er sofort von anderen Zeugen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wiederbelebt. Der 40-Jährige wurde anschließend nach Lübeck in die Klinik gebracht.

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