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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 17:18 Uhr

Schweinegrippe in Ostholstein festgestellt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In Ostholstein ist ein Patient an der Schweinegrippe erkrankt. Das bestätigte die Kreisverwaltung gestern dem OHA.

Seit Beginn des Jahres hat der Fachdienst Gesundheit auf freiwilliger Basis von Arztpraxen bisher drei Influenzafälle gemeldet bekommen, zwei aus Heiligenhafen, einen aus Timmendorfer Strand. Bei einem der Betroffenen habe das Robert-Koch-Institut in Berlin den für die Schweinegrippe verantwortlichen H1N1-Virentyp nachgewiesen, so die offizielle Auskunft.

Anders als vor fünf Jahren, als die Schweinegrippe aufgrund zahlreicher Todesfälle weltweit für Schlagzeilen sorgte und Impfstoff zeitweise Mangelware war, sehen Experten die Lage derzeit in Europa relativ unaufgeregt. Entsprechend klingt es aus dem Kreishaus: „Eine erhöhte Infektionsgefahr für die Bevölkerung besteht nicht mehr als bisher in der kühlen Jahreszeit. Eine Impfung gegen Influenza wird immer noch empfohlen, sie schützt auch gegen die Schweineinfluenza.“

Wie bei anderen Viren besteht allerdings die Gefahr, dass Menschen mit geschwächtem Immunsystem in Lebensgefahr geraten können. Beim Schutz gegen die Schweinegrippe genügen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zurzeit noch Hygieneempfehlungen gegen Viren allgemein. Wichtig ist das regelmäßige Händewaschen, vor allem nach Personenkontakten, Toilettenbesuchen und vor dem Essen. Die Symptome einer Ansteckung mit dem Schweinegrippen-Virus H1N1 sind ähnlich denen einer normalen Grippe, die im Gegensatz zu den schleichenden Anzeichen einer Erkältung sehr rasch auftreten: Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Husten.


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erstellt am 25.Feb.2014 | 11:30 Uhr

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