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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 14:13 Uhr

Schwarzes Wochenende

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey: EHC Timmendorfer Strand kassiert deutliche Niederlagen gegen Herne und bei FASS Berlin

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 14:13 Uhr

In der Eishockey-Oberliga hat der EHC Timmendorfer Strand nach einer deutlichen 1:7(1:2, 0:1, 0:4)-Niederlage gegen den Herner EV auch bei FASS Berlin mit 2:7(0:1, 0:4, 2:2) verloren und taumelt damit der Abstiegsrunde entgegen.

Gegen den Herner EV waren die „Beach Boys“ in den ersten Minuten klar unterlegen. Die Gäste trumpften im Stil einer Spitzenmannschaft auf und gingen nach Toren in der dritten und achten Minute mit 2:0 in Führung. Danach kamen die Gastgeber immer besser in die Partie und gestalteten die Partie ausgeglichen. Der verdiente Lohn war der Anschlusstreffer des starken Jared Wynia in der zwölften Minute. Herne blieb zwar stets gefährlich, doch die Timmendorfer hatten gleich mehrere hochkarätige Chancen zum Ausgleich.

Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Die spielerische Überlegenheit der Gäste glichen die Ostholsteiner durch Einsatz uns Disziplin aus. Der einzige Treffer in diesem Durchgang gelang dem Herner EV zum 1:3, wobei ein Unentschieden durchaus dem Spielverlauf entsprochen hätte. Im Schlussabschnitt sorgte Herne mit zwei frühen Toren für die Entscheidung. Danach brachen die Timmendorfer ein und leisteten kaum noch Gegenwehr. So kamen die Gäste zu zwei weiteren Treffern zum 1:7-Endstand. „Das darf einfach nicht passieren. Wir halten 40 Minuten gut mit und spielen auf Augenhöhe, um dann so einzubrechen. Damit kann ich nicht zufrieden sein. Zwei gute Drittel reichen in dieser Liga einfach nicht“, schimpfte Martin Williams.

In Berlin musste der Coach neben den verletzten Christian Herrmann und Patrick Saggau auch auf die verhinderten Jason Horst und Thorben Saggau verzichten. So standen dem Coach lediglich zwölf Feldspieler zur Verfügung. Die Berliner machten von Beginn an Druck. So standen 20 Torschüssen der Gastgeber gerade einmal fünf Versuche der Timmendorfer gegenüber. Allerdings ließ Goalie Jordi Buchholz nur ein Gegentor zu. Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel. 16:9 Schüsse zu Gunsten von FASS Berlin stehen ebenso in der Statistik wie vier weitere Tore zum 5:0-Zwischenstand.

Zu Beginn des Schlussabschnittes keimte bei den Timmendorfern noch einmal kurz Hoffnung auf, als Kenneth Schnabel auf 1:5 verkürzte. Doch die Gastgeber antworteten postwendend mit zwei weiteren Toren. Für den Schlusspunkt sorgte Jared Wynia mit seinem Treffer zum 2:7-Endstand.

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