Schule schickt Jannik Aufnahmebescheid

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20. Juni 2014, 17:12 Uhr

Der zwölfjährige Jannik aus Benz und seine Familie können aufatmen. Dem Wechsel des Fünftklässlers auf die Schule an den Auewiesen scheint nichts mehr entgegenzustehen. Die Schule hat der Familie eine Aufnahmebescheid zugeschickt, in dem bestätigt wird, dass er im nächsten Schuljahr die Gemeinschaftsschule besuchen kann, bestätigte Schulrat Manfred Meyer dem OHA. Dieses Schreiben sei bindend. „Das gilt, das ist verlässlich“, erklärte Meyer.

Der Zwölfjährige hatte nach einem Koordinationsgespräch im Februar, an dem Eltern, Schule und Schulträger teilgenommen hatten, bereits eine mündliche Zusage erhalten. Doch im Mai brandete im Finanzausschuss der Gemeinde, die Trägerin der Schule ist, eine Diskussion darüber auf, ob die Schule einen Schüler im Rollstuhl – auf den Jannik derzeit nicht angewiesen ist – aufnehmen könnte.

Die Diskussion entzündete sich an einem Betrag von 20 000 Euro, der im Nachtragshaushalt vorgesehen war. Für diese Summe wollte das Bauamt gutachterlich ermitteln lassen, ob im Falle eines Feuers Janniks Sicherheit gewährleistet werden könnte. Doch nach intensiver Debatte wurde dieser Betrag erst einmal mit einem Sperrvermerk versehen. Damit erschien aber zweifelhaft, ob ein Schulbesuch Janniks möglich sein würde.

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