Schulbegleitung für 300 Kinder nach Ferien ist sichergestellt

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24. Juni 2014, 18:20 Uhr

Eine gute Nachricht für Eltern von etwa 300 Kindern im Kreis und die Finanzen des Kreises hatte Landrat Reinhard Sager gestern zum Ausklang der Kreistagssitzung: Die Begleitung für Schüler, die – Stichwort Inklusion – trotz einem Handicap eine reguläre Schule besuchen, ist im kommenden Schuljahr gesichert. Die Sorge sei den Betroffenen noch vor den Sommerferien genommen worden.

Grundlage für diese Neuigkeit: Eine Einigung zwischen Land sowie den Verbänden von Kreisen und Städten über die Kosten für die Schulbegleitung. Diese Regelung war vom Landessozialgericht Mitte Februar gefordert worden, wobei es vor allem um die Frage ging, ob die Schulbegleitung vom Land oder von den Trägern der Sozial- und Jugendhilfe bezahlt werden muss.

Das Land habe akzeptiert, die Kosten der Inklusion zu übernehmen. Damit der Übergang reibungslos erfolge, seien die Bewilligungen für das kommende Schuljahr noch von Kreisen und Städten abgewickelt worden. Nach Sagers Auskunft werden die Kreise so um etwa zwei Drittel der Kosten entlastet. Die Ausgaben für Schulbegleitung seien in fünf Jahren um über 500 Prozent gewachsen. Im Jahr 2013 seien es 2,7 Millionen Euro gewesen, von denen nach der neuen Regelung noch etwa 1 Million Euro blieben.

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