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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 14:33 Uhr

Schülerzahlen trotzen dem Trend

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Friedrich-Hiller-Schule in Schönwalde übertrifft die Erwartungen des Schulentwicklungsplanes deutlich / Bericht im Sozialausschuss

von
erstellt am 19.Sep.2015 | 13:56 Uhr

In der Friedrich-Hiller-Schule wurden in diesem Jahr
54 Kinder eingeschult – 14 mehr als im Schulentwicklungsplan erwartet. Auch bei der Gesamtschülerzahl lässt die Schule die Planzahlen des Kreises hinter sich: 173 statt kalkulierter 133 Schüler besuchen die Grundschule des Schulverbandes Bungsberg.

Stolz nannte Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann (SPD) im Schönwalder Sozialausschuss diese Zahlen. Mehr als zufrieden ist auch Rektorin Doris Jürs. Beide berichteten, wie es zu dieser Entwicklung kam.

Die verbandsangehörigen Gemeinden Schönwalde und Kasseedorf hätten sich eindeutig zum Schulstandort mit Offener Ganztagsschule (OGS) bekannt und den Schulverband mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet. Dies motiviere sowohl Mitarbeiter wie Eltern. So sei es ihr gelungen, auf einem „leergefegten Lehrermarkt“ zwei neue Kräfte nach Schönwalde zu holen, berichtete die Rektorin. Mit einer Aufstockung der Stundenzahlen aufgrund der 40 Schüler über dem Plansoll sei aber frühestens zum Schuljahr 2016/2017 zu rechnen.

Kinder aus Flüchtlingsfamilien hätten noch keinen großen Anteil an der positiven Entwicklung, aktuell würden sechs Kinder in Schönwalde unterrichtet. Dennoch hätten die 173 Kinder einen multikulturellen Hintergrund aus 17 Nationen.

Zu Beginn des neuen Schuljahres hätten grundlegend sanierte Schultoiletten zur Verfügung gestanden. Eine reibungslose Renovierung der aus dem Jahr 1974 stammenden WC-Anlage innerhalb der Sommerferien sei auch dem Engagement der Handwerker zu verdanken, betonte Hüttmann. Und die Kosten hätten mit 69  000 Euro unter den veranschlagten 85  000 Euro gelegen.

Als Teil eines mehrjährigen Investitionsprogrammes habe es zudem neue „mitwachsende“ Schulmöbel für einige Klassenräume gegeben. Das nächste Projekt hat Doris Jürs
bereits für die Herbstferien geplant: Dann soll im Eingangsbereich das triste Grau und langweilige Weiß an den Wänden einer neuen fröhlichen Farbgebung weichen, die zusammen mit der Kunstlehrerin entwickelt wurde. Der Schulverein hat sich die Modernisierung des Computer-Raumes auf die Fahne geschrieben.

Ein wichtiger Standortfaktor ist nach Überzeugung von Rektorin und Verbandsvorsteherin auch ein Lehr-Angebot, das über das übliche Maß hinausgehe. So gebe es für die vierte Klassenstufe regelmäßig Schwimmunterricht. Das Angebot der OGS bis 16 Uhr werde mit 30 bis 40 Kindern am Nachmittag sehr gut angenommen. Die personelle Verbindung zur Schulsozialarbeit und Waldpädagogik sei ein weiteres Plus, ebenso das Angebot „Klassenmusizieren“ der Kreismusikschule.

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