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Ahrensbök : Schrauberhalle mit Oldtimern abgebrannt

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Schrott und Asche statt Chrom und Glanz: Durch ein Feuer in einer Werkstatthalle in Ostholstein sind auch Oldtimer zerstört worden.

Ahrensbök | Meterhoch loderten die Flammen empor und dichter Rauch zog über die Brandstelle hinweg: Die Lagerhalle in Ahrensbök (Kreis Ostholstein), die auch von Autobastlern genutzt wurde, ist komplett heruntergebrannt – mitsamt der untergestellten Oldtimer. Das Großfeuer hat von der rund 300 Quadratmeter großen Werkstatthalle eines Baumaschinenbetriebs, wenig übrig gelassen. Den Rest erledigte ein Bagger.

Warum das Feuer gegen 23.30 Uhr in der Nacht zum Freitag ausbrach, ist noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Mehr als 100 Feuerwehrleute aus sieben freiwilligen Wehren rückten gegen die Flammenfront vor. Jörg Stendorf, Einsatzleiter der Feuerwehr sagte: „Als wir am Einsatzort eingetroffen sind, stand die Maschinenhalle bereits in Vollbrand. Wir konnten an der Halle nichts mehr retten, schützen aber einen nahestehenden Dieseltank, ein Wohnhaus und eine weitere Halle auf dem Gelände. In der Halle sind Maschinen, ein Oldtimer und Werkzeug verbrannt.“ Ein Wohnmobil, welches an der Halle geparkt war, brannte komplett aus. Weitere Autos wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen, berichtet ein Polizeisprecher.

Um auch noch die letzten Glutnester abzulöschen riss ein Bagger zum Schluss der Löscharbeiten die Wellblechwände der Halle ein. Feuerwehrleute löschten die glühendheißen Teile mit Wasser ab.

Die Lagerhalle gehörte einer Baufirma, war aber an private Autobastler vermietet. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei konnte Brandstiftung zunächst nicht ausschließen. Noch am Brandort befragten Polizisten mögliche Zeugen und nahmen die Spurensicherung auf.

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erstellt am 30.Okt.2015 | 07:22 Uhr

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