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Schönwalde: Dialog zur Renovierung der Kirche

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

An gleich zwei Abenden im Oktober und in einer Gemeindeversammlung im November möchte der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Schönwalde mit Gemeindegliedern und Interessierten ins Gespräch über die Renovierung des Gotteshauses kommen. Start ist am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr. Zunächst wird Dr. Stefan Linck über Gedenkstätten und Kriegserinnerungen in der kirchlichen Diskussion zwischen 1950 und heute sprechen. Am Donnerstag, 8. Oktober, stellt der Architekt Matthias Schmidt seine Studie zur Rekonstruktion und Umgestaltung der Schönwalder Kirche vor. Beide Abende werden moderiert von Helge Adolphsen, ehemaliger Hauptpastor am Hamburger Michel.

Teile der Studie werden in der täglich geöffneten Kirche der Öffentlichkeit bereits jetzt präsentiert. Auch wenn die Vorschläge des Architekten bereits sehr konkret anmuten und innerhalb der Gemeinde viel über die Pläne berichtet wurde, hat der Kirchengemeinderat bislang keine Entscheidungen für eine Umsetzung getroffen. Ihm liegt ausdrücklich die Beteiligung der Gemeinde und die Diskussion der gemachten Entwürfe am Herzen.

„Im Schönwalder Kirchengemeinderat gibt es durchaus unterschiedliche Auffassungen zu den Konzepten und Details“, sagte Marc Dobkowitz, Kirchengemeinderat und Öffentlichkeitsbeauftragter. In zwei Exkursionen seien dem Gremium Kirchen mit ähnlichen Lösungen gezeigt worden. Das habe wesentlich zur Meinungsbildung beigetragen. „Dennoch ist für einen endgültigen Beschluss ein intensiver Austausch mit den Menschen, die zu ‚ihrer‘ Kirche eine Beziehung haben, wichtig, um deren Wünsche und Bedürfnisse zu kennen,“ ist sich Dobkowitz sicher. Er hofft daher auf eine rege Beteiligung an den beiden Abenden. Die dort gewonnen Erkenntnisse sollen bis zu geplanten Gemeindeversammlung am 8. November geprüft und bewertet werden.

In der Studie des Architekturbüros Stölken Schmidt wurden Lösungsgedanken für drei Hauptteile der Kirche entwickelt. Dabei geht es um die Bereiche auf und unter der Empore sowie die Turmhalle, durch die man in die Kirche gelangt. Auch zu einem zukünftigen Ort des Gedenkens macht die Studie des Architekten Vorschläge die auch die ehemalige Leichenhalle neben der Kirche beinhalten.

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erstellt am 24.Sep.2015 | 13:38 Uhr

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