Oldenburg/Holstein : Schneise der Zerstörung in Oldenburg

Ein Unterstand für Einkaufswagen hielt dem Sturm nicht stand.
1 von 2
Ein Unterstand für Einkaufswagen hielt dem Sturm nicht stand.

Heftiger Sturm im Norden Ostholsteins: In der Wallstadt wurden Dächer und Autos beschädigt und Bäume entwurzelt. Offenbar wurden keine Menschen verletzt.

von
15. September 2015, 19:40 Uhr

War es eine Windhose? Oder sogar ein Tornado? „Auf jeden Fall hat der Wind extrem geblasen“, sagte Gemeindewehrführer Marco Kleinschmidt gestern Abend, nachdem die Oldenburger Feuerwehr über 30 Sturmeinsätze gefahren hatte.

Gegen 16.30 Uhr zog ein Unwetter über die Wallstadt, aus Richtung Johannisdorf (Nähe Autobahnabfahrt Oldenburg Süd) in Richtung Nordost über den westlichen Kern der Stadt und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Bei zahlreichen Gebäuden wurden Dächer beschädigt, darunter die Johanniskirche, das Krankenhaus und das Schwesternwohnheim.

Durch herabfallende Dachziegel und andere Gebäudeteile wurde eine noch unbekannte Zahl von parkenden Autos beschädigt. Es wurden Bäume entwurzelt oder auch gespalten.

Die Wucht der Böen wurden besonders auf dem Parkplatz von Einkaufsmärkten an der B 202 sichtbar: Da hatte der Wind einen verglasten Unterstand für Einkaufswagen aus der Verankerung gehoben, der eine Straßenlaterne umknickte und auf parkende Autos fiel.

„Zum Glück hat es keine Meldung über Verletzte gegeben“, sagte Marco Kleinschmidt weiter. „Und kurz nach dem Sturm hat hier sogar die Sonne geschienen.“ Die Oldenburger Wehr wurde von Kräften aus Gremersdorf und der Drehleiter aus Heiligenhafen unterstützt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen