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Eutin-Neudorf : Schlüsselübergabe für das neue Feuerwehrauto

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Ersatzbeschaffung für einen 17 Jahre alten, hochgradig reparaturbedürftigen Kleinbus nahm einige Wendungen und wurde von Kusiositäten begleitet. AM Ende hieß es: Ende gut, alles gut.

Der Termin der offiziellen Übergabe – Freitag, der 13. – sei durchaus passend für dieses Auto, sagte gestern Abend der Chef der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf, Ralf Klesny. „Ich hoffe, dass uns dieses Datum Glück bringt.“

Den neuen Kleinbus, im Feuerwehrdeutsch Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), hat die Wehr seit Oktober. Der Termin gestern mit der obligatorischen Schlüsselübergabe und anschließendem Essen markierte eine längere Phase, in der um den Ersatz für einen 17 Jahre alten Kleinbus gerungen wurde. Der war nicht nur untermotorisiert, sondern auch zu reparaturanfällig geworden.

Klesny lobte das neue Auto mit seinen 135 PS überschwänglich. Zum Glück seien die Zeiten vorbei, in dem das MTF bei Einsatzfahrten trotz Blaulicht und Martinshorn von anderen Autos überholt werde.

Kurios sei die Nachricht gewesen, dass eine Anlage mit Blaulicht und Martinshorn für den neuen Wagen eine Lieferfrist von sechs Monate habe. Als er bei benachbarten Wehren nach einer Anlage gefragt habe, die vielleicht nicht mehr gebraucht werde, sei herausgekommen, dass es Lieferanten mit sofort verfügbaren Anlagen gebe. Zur Vorgeschichte gehöre auch, dass ein Auto, mit dem drei Mitglieder der Wehr zur Abholung des Wagens nach Hannover fahren wollten, nur bis Ahrensburg gekommen war.

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz bescheinigte der Neudorfer Wehr, dass sie neben ihrer eigentlichen Aufgabe des Brandschutzes immer auch in Autos und Standort investiere. So habe sich im Nachhinein die anfangs in der Stadtvertretung umstrittene Lösung bewährt, dass die Stadt 35  000 Euro zur Verfügung stelle und die Wehr darüber hinaus eine Spende von 5000 Euro für den Autokauf nutzen könne. „Das war eine gute Entscheidung.“

Dorfvorsteher Rüdiger Haid pflichtete Feuerwehrchef Klesny bei, dass ein neues Auto dringend notwendig gewesen sei. Und der stellvertretende Gemeindewehrführer Thorsten Weide bekundete Freude über ein neues Auto, das auch einen Motivationsschub für die Aktiven bringe.

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erstellt am 15.Mär.2015 | 04:00 Uhr

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