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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 12:17 Uhr

Schlossgarten wird neu in Form gebracht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bürgervorsteher Dieter Holst: „In Eutin geschieht derzeit Großartiges“

von
erstellt am 05.Sep.2014 | 12:21 Uhr

Für rund 3 Millionen Euro soll der Schlossgarten bis 2016 für die Landesgartenschau frisch in Form gebracht werden. Von der kulturtouristischen Aufwertung der gesamten Schlossanlage gehe zugleich ein starker Impuls für die Stadtsanierung aus, betonte Innenminister Andreas Breitner (SPD) gestern in Eutin.

Der Innenminister würdigte bei dem Spatenstich, der den Start der Arbeiten im Schlossgarten symbolisierte, den Erneuerungswillen der Stadtvertreter: „Eutin zeichnet aus, dass die Stadt nach einem Dornröschenschlaf jetzt sehr aktiv gestaltet wird.“ Für den Planungsprozess und erste Maßnahmen seien bereits 9,6 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel bewilligt worden; jetzt sage er die nächste Tranche über 6 Million Euro zu.

Diese Mitteilung kam auch für die Repräsentanten der Stadt überraschend, sie hatten bisher mit der Hälfte gerechnet. Die kräftige Aufstockung sei vor allem der politisch gewollten Erhöhung der Bundesmittel für die Städtebauförderung zu verdanken, hob Breitner hervor.

Bürgervorsteher Dieter Holst (CDU) zeigte sich begeistert: „In Eutin geschieht derzeit Großartiges.“ Die Erneuerung im Schlossgarten bedeute auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Innenstadt. Und die Landesgartenschau werde eine „Zeit des Feierns“ werden.

Bis dahin wird im Schlossgarten aber noch eine Menge zu tun sein. Zum Auftakt werden in denn nächsten zwei Wochen Drainagerohre im Küchengarten verlegt, eine Voraussetzung für die angestrebte Wiedernutzung des knapp zwei Hektar großen Areals als Nährboden für eine am historischen Vorbild ausgerichtete Küchenwirtschaft. Offen ist weiterhin, wer die ab 2017 betreiben wird. Die Stiftung Schloß Eutin sei „in Planungen“ für eine nachhaltige Nutzung, sagte Staatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer (SPD).

Der Vorstand bekräftigte den Willen der Stiftung, partnerschaftlich mit der Stadt die Chance der Landesgartenschau zu nutzen. „Der Zeitplan ist ehrgeizig, aber wir werden die Ärmel aufkrempeln“, versprach er. Zu dem Maßnahmepaket, mit denen die Attraktivität des Gartens gestärkt werden soll, gehört die Instandsetzung der alten Wege, die Sanierung historischer Brücken und Gebäude und die Rekonstruktion des historischen Küchengartens.

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