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Ostholsteiner Anzeiger

21. Oktober 2017 | 02:05 Uhr

Eutin : Schlossgarten wird „Lichtergarten“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Nach dem zweitägigen Lichterglanz während der Landesgartenschau soll es in diesem September eine dreitägige Veranstaltung geben.

von
erstellt am 22.Jul.2017 | 17:00 Uhr

Gut vier Kilometer Kabel müssen im September verlegt, diverse Stromkästen aufgestellt werden. Dann wird es wieder Licht im Eutiner Schlossgarten. Doch diesmal komplett anders als beim „Lichterglanz“ während der Landesgartenschau. Im „Eutiner Lichtergarten“ werden ein Dutzend Stationen mit Objekten, die Licht auffangen oder selbst strahlen, an drei Tagen für eine besondere Illumination sorgen.

„Das wird ganz poetisch“, verspricht die Hamburger Künstlerin Gabriele Staarmann gestern bei einem Pressetermin. Die 53-Jährige beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Lichtkunst und ist nach eigenen Angaben europaweit tätig. Im vergangenen Jahr gestaltete sie das „Lichtermeer“ im Timmendorfer Kurpark in einem kleinen Rahmen. „Doch dieses Eutiner Lichterfest ist so umfangreich, dass mir nichts Vergleichbares in Schleswig-Holstein bekannt ist“, sagt sie.

Die Vorbereitungen seien jetzt angelaufen, erklärt Per Köster, Geschäftsführer der Eutiner Kur- GmbH, die frühe Ankündigung. „Wir haben nach der Landesgartenschau ein wirklich attraktives Areal zur Verfügung. Mit dieser besonderen Facette wirbt Eutin. Der Schlossgarten soll auch in 2017 mit Licht belebt werden.“ Und zwar an drei Tagen vom 28. bis 30 September, jeweils von 19 bis 24 Uhr. Im Vorverkauf werde der Eintritt für Erwachsene sieben Euro kosten, vier Euro zahlen Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren, Kinder unter sechs seien frei. An der Abendkasse werden die Tickets zwei Euro teurer.

Der Schlossgarten ist für diesen Event sieben Tage lang geschlossen, inklusive Auf- und Abbau. „Allein mit der Logistik ist schon eine große Leistung verbunden“, erklärt Gabriele Staarmann, die mit einem Scharbeutzer Unternehmen zusammenarbeitet. Als maßgeblicher Sponsor treten die Stadtwerke Eutin auf.

In jeder der zwölf Stationen würden mehrere Einzelobjekte aus Metallgestängen und Textilien installiert, auch zu Wasser oder hoch über den Köpfen wie in der Lindenallee, einem „Arbeitsschwerpunkt“ der Künstlerin. Dort sollen wehende Flaggen die Allee zum Strahlen bringen.

Köster hofft auf mehr Besucher als im vergangenen Jahr: „Wir denken an 3000 je Abend. Das wird sich besser verteilen als im Vorjahr, weil wir einen Tag mehr haben.“ Musik der Kieler Band „Mousse au Jazz“, Fingerfood und Getränke im Küchengarten runden die Veranstaltung ab. Sie wird auch bei schlechtem Wetter stattfinden. Staarmann: „Die Materialien der Objekte gewährleisten die Effekte selbst im nassen Zustand – und Augen funktionieren auch bei Regen...“

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