Einwohnerversammlung : Schlechte Straßen sind in Braak das große "Sorgenkind"

Etwa 30 Bürger waren kürzlich zur Einwohnerversammlung in die Wilhelm-Wisser-Kate gekommen.

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24. April 2012, 11:40 Uhr

Braak | Darüber zeigte sich Dorfvorsteher Jochen Veen erfreut. Um künftig allen Bürgern neueste Informationen zukommen zu lassen, wird neben dem Aushang am schwarzen Brett verstärkt der digitale Versand per E-Mail als Kommunikationsweg genutzt.

Als das "Sorgenkind" bezeichnete Jochen Veen den schlechten Zustand des Braaker Mühlenwegs. Bosaus Bürgermeister Mario Schmidt bezeichnete den vorrangigen Straßenbau von Hassendorf zum Hassendorfer Kreuz mit 331.000 Euro, von denen 130.000 Euro aus Landesmitteln gefördert würden, als größte Investition der Gemeinde Bosau. Der Ausbau vom Braaker Mühlenweg stehe auf Platz zwei der Aufgabenliste.
Überschwemmungen am Löschteich in den Griff bekommen

Um die Überschwemmungen am Feuerlöschteich in den Griff zu bekommen, so Mario Schmidt, sollen von Ende Mai bis Anfang Juni die Verlegearbeiten einer neuen Leitung abgeschlossen sein. Als Grund für den späteren Beginn gab er die verspätete Erteilung der Genehmigung an.

Die Lösung zur Verwaltungsstrukturreform (der OHA berichtete) sei zurzeit noch offen. In einem Gespräch zwischen zwölf Bürgermeistern des Verwaltungsbereiches "Amt Plöner See" und dem Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen, habe dieser keine Veranlassung für eine "Zwangshochzeit" mit Plön gesehen, so Schmidt.
Ehrenamtlicher Bürgermeister wäre überfordert

Mit Blick auf seine am 31. März 2013 endende Amtszeit in Bosau müsse zeitnah eine Klärung erfolgen. Schmidt empfahl die Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters für Bosau, da die Tätigkeit einen berufstätigen Ehrenamtler überfordern werde. Von den Braakern indes wurde ein Zusammenschluss mit Eutin favorisiert. Andere vertraten die Meinung, dass bei keiner Zwangsauflage "alles so bleiben wird wie es ist".

Der 22. Juni werde mit der Leistungsbewertung "Roter Hahn" Stufe zwei für die 20 Blauröcke der Feuerwehr Braak-Klenzau eine Herausforderung, informierte Ortswehrführer Thomas Kempowski. In der kommenden Zeit werde an den Höfen Dohm und Kasch als Übungsobjekte sowie der Wisser-Kate unter Anleitung von Thomas Gündel von der Berufsfeuerwehr Lübeck trainiert. Da auch das Feuerwehrgerätehaus in die Bewertung einfließt, bat Kempowski um Hilfe bei Malerarbeiten an dem Gebäude.

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