Schlagerhochburg Schönwalde

Konfetti und Kamelle flogen nicht nur bei dieser Fußgruppe, die sich voller Flower-Power präsentierte. Fotos: Marc Dobkowitz
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Konfetti und Kamelle flogen nicht nur bei dieser Fußgruppe, die sich voller Flower-Power präsentierte. Fotos: Marc Dobkowitz

Die Bungsberggemeinde kann mehr als Karneval: Zum zweiten Mal gab es eine „Schlagersause“ mit Wagen und kostümierten Gruppen

shz.de von
17. Juni 2018, 13:51 Uhr

Einen Monat vor dem großen Schlager-Move in Hamburg ist Sonnabend eine kleine Schwester, die „Schlager-Sause“, durch den höchstgelegenen Ort des Landes gelaufen. Die Stimmung auf den Wagen und in den Fußgruppen war genauso ausgelassen wie die der Zuschauer am Straßenrand des rund 1500 Meter langen Umzuges.

Etwa eine Stunde vor Beginn der von Discjockey Florian Albrecht organisierten Sause war ein heftiger Schauer über Schönwalde niedergegangen. Das hielt aber niemanden von der Teilnahme ab, denn in viele der Wagen und Kostüme war erkennbar viel Zeit investiert worden. Die Eutiner Straße säumten, wie sonst nur beim Karnevalsumzug, Hunderte von Schlagerfans und Menschen, die schauen wollten. Ziel des singenden und schunkelnden Wurmes durch den Ort war die Buskehre vor der Friedrich-Hiller-Schule.

Dort setzte sich dann die Schlager-Sause auf der Tanzfläche vor dem Disco-Tower fort. Die letzten bunt gekleideten Tänzer hielten dem Vernehmen nach bis in die frühen Morgenstunden aus.

Eine Hochzeitsgesellschaft wäre fast Teil der ausgelassenen Fete geworden. Sie war nur wenige Minuten vor dem Start des Umzuges aus der Schönwalder Kirche gekommen und konnte knapp vor der herannahenden Spitze des Zuges abfahren.

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