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Zwei Fischer ertrunken : Schiffsunglück vor Fehmarn: Wrack gefunden

vom
Aus der Onlineredaktion

Zwei Fischer konnten nur noch tot geborgen werden. Warum ihr Kutter vor Fehmarn sank, ist weiterhin unklar.

Fehmarn | Nach dem Schiffsunglück am Wochenende vor Fehmarn ist das Wrack des gesunkenen Fischkutters „Condor“ entdeckt worden. Der Kutter liege in etwa 22 Metern Tiefe rund drei Seemeilen östlich vor Fehmarn, sagte eine Polizeisprecherin in Lübeck nach einer Suchaktion. An der Suche war unter anderem das Wasserschutzpolizei-Küstenboot „Falshöft“ aus Kiel mit Ermittlern an Bord beteiligt. Polizeitaucher tauchten das Wrack am Mittwoch erstmals an.

Bereits am Dienstag war ein Multifunktionsschiff vom Bundesamt für Seeschischifffahrt und Hydrographie (BSH), die „Deneb“, in Rostock aufgebrochen. „Die genannte Position wurde durch das BSH mit einer Boje gesichert, zum einen um somit die Gefahrenstelle zu markieren und zum anderen um für Untersuchungen diese Stelle wiederzufinden“, erklärt Dittmer. Am Mittwoch soll das Wasserschutzpolizei-Küstenboot „Falshöft“ aus Kiel dazustoßen. Die Ermittler werden von Polizei-Tauchern der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin unterstützt, die nach Auffinden des Wracks erste Ursachenforschung unter Wasser betreiben sollen.

„Ob und wie der Fischkutter geborgen wird, müssen die Untersuchungen ergeben. Dazu kann derzeit noch nichts gesagt werden“, sagte Polizeisprecherin Dittmer.

Bei dem Schiffsunglück starben zwei Fischer. Rettungskräfte konnten die beiden Männer nur noch tot aus dem Wasser bergen.

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erstellt am 10.Feb.2016 | 16:04 Uhr

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