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Ostholsteiner Anzeiger

18. November 2017 | 09:33 Uhr

Scheune des Gutes Testorf ein Raub der Flammen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 18.Okt.2017 | 10:42 Uhr

Eine Scheune des Gutes Testorf, in der große Maschinen, Heu und Stroh untergebracht waren, ist in der Nacht zu gestern restlos abgebrannt. Ein Großaufgebot von rund 100 Feuerwehrleuten war auf dem Hof in der Gemeinde Wangels über viele Stunden im Einsatz, teilweise bis gestern Mittag.

Gegen 20 Uhr wurde ein brennender Traktor auf dem Gutshof über Notruf gemeldet. Als die ersten Feuerwehren eintrafen, hatten die Flammen bereits über einen strohbeladenen Anhänger auf den ganzen Dachstuhl übergegriffen.

„Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da die gepressten Strohballen in der Scheune nur schwer
zu löschen sind“, sagte der Feuerwehr-Pressesprecher Hartmut Junge. Die Wasserversorgung sei ebenfalls schwer gewesen: Immer wieder unterbrach die Wasserversorgung, wurde über eine Strecke von rund
500 Metern erst stabil, nachdem weitere Wehren alarmiert worden waren. Im Einsatz waren etwa 125 Kräfte der Feuerwehren Gemeinde Wangels, Oldenburg, Lensahn, Neustadt, Mönchneversdorf und Langenhagen und der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Brandursache und Schadenshöhe waren gestern noch unbekannt. Die Experten der Kripo hatten bereits in der Nacht ihre Arbeit aufgenommen. Das zwischen Harmsdorf und Wangels gelegene Gut, das als Beispiel typischer Gutsarchitektur des 18. Jahrhunderts gilt, ist vielen Menschen in Verbindung mit Justus Frantz bekannt. Der Pianist und Gründer des Schleswig-Holstein Musikfestivals ist dort aufgewachsen.


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