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Neue Dienststätte : Scharbeutz wird zum Groß-Revier

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Im Neubau am Breitenkamp vereinen sich die Autobahnpolizei sowie die bisherigen Bezirksdienststellen Lübeck und Eutin.

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erstellt am 15.Dez.2013 | 18:30 Uhr

Noch gleicht ihre zukünftige Dienststätte einer Großbaustelle, doch schon bald werden 112 Polizisten im Breitenkamp in Scharbeutz einen modernen Arbeitsplatz vorfinden. Direkt an der A 1 entsteht hier nicht nur der Neubau für die Beamten des bisherigen Autobahnreviers Scharbeutz, sondern auch für den überwiegenden Teil der Bediensteten der beiden Bezirksreviere Lübeck und Eutin. „Der Standort ist strategisch der Richtige. Wir bündeln die Kräfte und schaffen auf diesem Wege neue Spielräume für uns“, erklärte Lübecks Leitender Polizeidirektor Heiko Hüttmann gestern beim Richtfest.

In dem 4,3 Millionen Euro teuren und 1300 Quadratmeter großen Bürokomplex sollen künftig Führungs- und Verwaltungsaufgaben gebündelt werden, damit Personal für andere Aufgaben gewonnen werden kann. Der Wegfall von Mietkosten und der Verkauf der bisherigen Dienststellen verringern langfristig auch die Kosten für das Land. Innenstaatssekretär Bernd Küpperbusch betont daher die besonderen Chancen: „Ein neues Team geht an die Arbeit, um gewohnte und neue Aufgaben zu bewältigen.“ Dies sei grundsätzlich möglich, auch ohne dass es zu Lasten der Einsatzfähigkeit gehe. Ein Beispiel hierfür sei die Zusammenlegung kleinerer Polizeistationen.

Das zweigeschossige Gebäude entsteht indes unter der Leitung der landeseigenen Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH). Im Erdgeschoss werden der Wachbereich und ein über 100 Quadratmeter großer Unterrichtsraum eingerichtet, im ersten Obergeschoss Büro- und Besprechungsräume. Umkleideräume mit Duschen und Lagerräume für die Ausrüstung der Reviere sind im Untergeschoss vorgesehen. Es werden außerdem Garagen für zehn Einsatzfahrzeuge und Unterstellmöglichkeiten für vier Motorräder gebaut. Die Einweihung ist für Ende 2014 geplant. Bis dahin werden die Beamten der Autobahnpolizei im benachbarten Gebäude untergebracht sein. Der Komplex wird anschließend vollständig abgerissen.

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