Schäuble dämpft Athener Hoffnung

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03. Juli 2015, 15:17 Uhr

Finanzminister Wolfgang Schäuble dämpft Hoffnungen der griechischen Regierung, nach der morgigen Volksabstimmung zügig frische Hilfsgelder zu erhalten. Verhandlungen darüber würden „auf völlig neuer Grundlage und unter erschwerten wirtschaftlichen Voraussetzungen“ stattfinden. „Das wird schon eine Weile dauern“, erklärte der CDU-Politiker. Schäuble sagte: „Der Vorschlag, über den die Regierung abstimmen lassen will, liegt nicht mehr auf dem Tisch. Wir müssen abwarten, wie die Regierung in Athen mit dem Ergebnis umgeht, welche Folgen das hat.“

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnte die Griechen eindringlich davor, gegen die geforderten Reformen zu stimmen. „Wenn die Griechen mit Nein stimmen, wird die griechische Verhandlungsposition dramatisch schwach sein“, sagte er gestern in Luxemburg. Bei der Abstimmung zeichnet sich Umfragen zufolge eine knappe Entscheidung zwischen beiden Lagern ab. Politik

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