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Sanierung des „Roten Platzes“ wird auf 2017 verschoben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 05.Feb.2016 | 17:21 Uhr

Die geplante Sanierung des „Roten Platzes“ vor der Kreisverwaltung ist nach einem Beschluss des Bauausschusses auf das Haushaltsjahr 2017 verschoben worden. Und aus der ursprünglichen Bestandssanierung soll nun noch eine optische Sanierung hinzukommen.

Der bauliche Zustand des „Roten Platzes“ ist unübersehbar schlecht und bedarf einer Grundsanierung. Untersuchungen haben ergeben, dass neben der der unabwendbaren Oberflächensanierung auch die Schmutz- und Regenwasserleitungen saniert werden müssen.

Die für eine Sanierung ursprünglich bereits für den Haushalt 2016 vorgeschlagenen Haushaltsmittel in Höhe von 380  000 Euro wurden
im Rahmen der Haushaltsvorberatungen einstimmig durch den Ausschuss für Bauen, Umwelt und Abfallwirtschaft aus Finanzierungsgründen abgelehnt. Das Geld solle 2017 erneut in den Haushalt eingestellt werden.

Den Ausschussmitgliedern liegen drei Architektenentwürfe vor, die sie von einer ursprüngliche geplanten reinen Bestandssanierung zu einer auch optischen Veränderung kommen. Es geht dabei um „Sichtachsen“ und bisher nicht vorhandene Barrierefreiheit im gesamten Park- und Eingangsbereich. Eine im Eingangsbereich stehende, schadhafte Kastanie wurde durch die untere Naturschutzbehörde sowie die Stadt Plön grundsätzlich als erhaltenswürdig erachtet. Die Stadt stuft den Erhalt der Kastanie aber unter dem Aspekt der Verkehrssicherungspflicht als bedenklich ein. Also könnte der Baum gefällt werden.

Im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Abfallwirtschaft des Kreises am Montag, 15. Februar, um 18 Uhr im Kreishaus, werden die drei Umsetzungsvarianten und eine grobe Kostenschätzung besprochen.

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