Sana-Gutachten ist noch nicht in Kiel

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05. Juli 2018, 16:20 Uhr

Klaus Abel verlässt Eutin, weil er in seiner Heimatstadt Münster im Sankt-Franziskus-Hospital eine Stelle bekommen hat. Das sagte Sana-Sprecher Dr. Christoph Prang gestern dem OHA im Nachgang zu der Meldung, dass der Geschäftsführer der vier Sana-Kliniken in Ostholstein seine Tätigkeit Ende September beendet.

Den Nachfolger Florian Glück (kleines Foto) werde Abel, der diese Woche in Urlaub ist, im September einarbeiten. Glück ist zurzeit noch Geschäftsführer des Caritas-Krankenhauses St. Josef in Regensburg.

Auf den neuen Geschäftsführer warten große Herausforderungen: Seit sich Wasserschäden in der Eutiner Klinik massiv häufen, hat Klaus Abel 2017 die Notwendigkeit eines Neubaues unterstrichen, weil der günstiger sei als eine Sanierung. Bis Ende März 2018 hatte er als Beleg dafür ein qualifiziertes Gutachten angekündigt.

Das gebe es, liege dem zuständigen Sozialministerium aber noch nicht vor, sagte Prang. Es befinde sich in der internen Abstimmung. Das heißt: „Die Ergebnisse des Gutachtens werden noch einmal überprüft und bewertet. Wir setzen damit Gründlichkeit vor Schnelligkeit.“

Im nächsten Schritt sei die Weitergabe und Abstimmung mit dem Ministerium geplant. Es gebe aber schon fortlaufend Gespräche zwischen dem Vorstand des Sana-Konzerns und Ministerium. Angestrebt werde eine Grundsatzentscheidung in diesem Jahr, die möglichst von allen Beteiligten getragen werden solle. Von der Frage Sanierung oder Neubau samt Standortsuche hängt auch der Bau eines Ärztehauses und die angestrebte Verlegung der Middelburger Klinik nach Eutin ab.

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