Salomon hat große Pläne für Malente

Gratulierten Hans-Werner Salomon (Mitte) zur Wahl: CDU-Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechens (li.) und Peter Blenski, Vorsitzender der Malenter CDU.
Gratulierten Hans-Werner Salomon (Mitte) zur Wahl: CDU-Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechens (li.) und Peter Blenski, Vorsitzender der Malenter CDU.

Polizeibeamter geht für die CDU ins Rennen um das Bürgermeisteramt

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09. Juli 2015, 11:15 Uhr

Hans-Werner Salomon ist jetzt offizieller Kandidat der CDU für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr. Mit 22 „Ja“-Stimmen, einer „Nein“-Stimme und zwei Enthaltungen wurde der Polizeibeamte bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands gewählt.

Zuvor stellte der 59-Jährige sich und seine Pläne für das Bürgermeisteramt vor: „Ich möchte gestalten und nicht verwalten“, betonte Salomon, der seit 1972 im Polizeidienst tätig ist und während dieser Zeit auch als Leiter im Personalwesen über 700 Mitarbeiter im Kreis Ostholstein koordinierte. Seit Oktober 2013 ist er im Lübeck stellvertretender Revierleiter.

Eine Gemeinde müsse unternehmerisch denken, gab Salomon vor. Zur Sanierung der Finanzierung seien für ihn ständige Steuererhöhungen kein Allheilmittel. Vielmehr müssten alternative Einnahmequellen gesucht werden. Als Beispiel nannte Salomon Beteiligungen an Windkraftanlagen sowie das äußerst lukrative Sammeln von Altkleidern, wie es andere Kommunen bereits vormachten. Dadurch könne der Bauhof, den Salomon nicht aufgeben möchte, zusätzliche Aufgaben und Geschäftsfelder übernehmen. Auch Kooperationen mit Umlandgemeinden könne er sich hierzu vorstellen.

Auch bei einer aktiven Wirtschaftsförderung zur Ansiedelung neuer Betriebe dürften beispielsweise die Übernahme von Mietkosten in der Gründungsphase, Wirtschaftsraum zu vergünstigten Konditionen und Nachlass von Tourismusabgaben für einen bestimmten Zeitraum keine Tabu-Themen sein. Dabei müssten Wirtschaftsfördermittel der EU konsequent beantragt werden.

Bei der Struktur der Verwaltung plant Salomon, zwei- bis dreifache Bearbeitungen in verschiedenen Fachbereichen abzubauen und klare Zuständigkeiten aufzubauen, um Ressourcen zu bündeln. Gleiches gelte ebenso für das Gebäudemanagement, das die Gemeinde dringend benötige. Hier könne sich der Bürgermeisterkandidat die Gründung einer „Malente-Stiftung“ vorstellen.

Außerdem: „Es macht wenig Sinn, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, neue „Baustellen“ aufzumachen, wenn dadurch mehr und mehr brach liegt und nicht abgearbeitet wird“, betonte Salomon. Ebenso habe er die Bereitschaft sich von veralteten Gutachten zu lösen.

Konsequent umgesetzt werden müsse der Breitbandausbau, um den Bürgern unnötige Wege zu ersparen und zukünftig auch einen Bürgerservice über das Internet aufzubauen. Beim Thema Feuerwehr will Salomon „endlich eine emotionslose, sachorientierte Diskussion, um den bestmöglichen Schutz der Bürger zu gewährleisten. Für Malente und die Dorfschaften sei die Sportförderung ein wichtiges Ziel. Das könne die Gemeinde nicht selbst realisieren, jedoch durch Sponsoren- und Betreibersuche derartige Pläne unterstützten.

Salomon sehe seine Aufgabe als Bürgermeister darin, die Politik und Bürger zu verbinden, die Verwaltung transparenter zu machen sowie Entscheidungen zu beschleunigen statt monatelang zu diskutieren und alles durch Gutachten abzusichern. „Ich bin mit allen menschlichen Kräften bereit für das Wohl der Malenter Bürger zu arbeiten“, sagte Hans-Werner Salomon.

Einer der ersten Gratulanten war der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens. Er attestierte dem Malenter CDU-Ortsverband eine hohe Aktivität mit vielen Veranstaltungen.

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