Rund 400 Gäste feierten 50. Geburtstag der Kita

Schminkaktion beim Geburtstagsfest: Während Denise Behrens Ronja (2) in einen Tiger verwandelt, warten Victoria und Jacob mit Erzieherin Anika Hänisch, bis sie an der Reihe sind.
Schminkaktion beim Geburtstagsfest: Während Denise Behrens Ronja (2) in einen Tiger verwandelt, warten Victoria und Jacob mit Erzieherin Anika Hänisch, bis sie an der Reihe sind.

shz.de von
04. Juni 2018, 00:13 Uhr

Es glich einem großen, bunten Familienfest, das Eltern, Verein und Kindergartenmitarbeiter zum 50. Geburtstag des evangelischen Kindergartens Pusteblume in Malente auf die Beine gestellt hatten: Hüpfburg, Kinderschminken, Enten-Angeln für große und kleine Besucher und 650 Tombola-Preise dank zahlreicher Sachspenden von Unternehmen aus der Region.

Unter den geschätzten 400 Gästen waren auch zahlreiche Eltern, die den Kindergarten noch aus Kinderperspektive kennen. Viel habe sich seitdem verändert. Die heutige Kita-Leiterin Regina Praetorius erinnert sich noch gut an ihre Ausbildungszeit in der Einrichtung: „Früher hatten wir Nachmittagsgruppen, die Kinder kamen erst mit vier Jahren in den Kindergarten. Heute sind manche der Krippenkinder sogar unter einem Jahr, wenn die Eingewöhnungsphase beginnt, weil die Eltern wieder arbeiten müssen.“ Dies spiegele sich auch in den Öffnungszeiten: Waren es einst vier Stunden, werden die Kinder heute bis zu neun Stunden betreut. Von 131 Kindern, die derzeit die Pusteblume besuchen, sind 30 im Krippenbereich. Insgesamt arbeiten 26 Kolleginnen udn Hausmeister rund um die Leiterin. Eine von ihnen ist Anika Hänisch. Die 30-Jährige kann sich noch gut an ihre Sandkasten-Zeit in der Kita erinnern: „Das riesige Außengelände fand ich als Kind schon großartig, weil ich toben und mich verstecken konnte.“ Bei all den An- und Umbauten in den vergangenen 50 Jahren sei immer darauf geachtet worden, dass die 5000 Quadratmeter „Wiese“ erhalten bleiben. Hänisch und die Kinder freuen sich darüber. „Als klar war, dass ich das beruflich machen möchte, war für mich auch klar, dass ich mal hier arbeiten will“, sagt Anika Hänisch. Ihre Erzieherin von einst ist heute ihre Kollegin – „aber das klappt super“. Hänisch leitet die Familien(Hummel-)gruppe in der Pusteblume und macht sich für regelmäßige Ausflüge stark: „Ich finde es wichtig, dass die Kinder auch ihren Heimatort kennenlernen.“

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