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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 22:57 Uhr

Rubelt: „Wir liegen gut im Plan“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Erfahrener Gartenschau-Caterer übernimmt Verpflegung / Mehrkosten für Bodenaustausch und Kampfmittelräumdienst sind förderfähig

Hämmern, baggern, pflanzen – alle Flächen, auf denen in weniger als einem Jahr Eutins Landesgartenschau-Besucher flanieren sollen, nehmen jetzt richtig Form an. Diesen Eindruck bestätigte Bernd Rubelt, Bauamtsleiter und LGS-Geschäftsführer am Mittwochabend im Bauausschuss: „Wir liegen gut im Plan mit unseren Bauvorhaben. Bis Ende September sind die Arbeiten am Bauhof, der Straße dort, die Wanderwege, der Parkplatz sowie der Südeingangsbereich fertig.“

Ab 1. Oktober übernehmen das LGS-Gelände mehr als 100 Gärtner und andere Fachleute aus Betrieben, Vereinen und Institutionen, die dann für den Wechselflor,
die Kultur- und Hausgärten sowie andere temporäre LGS-Einrichtungen zuständig sind. Und nicht nur baulich gibt es Neuheiten – auch gastronomisch. Das Catering – so viel steht fest – übernimmt „einer der besten
unter den bundesweiten Caterern für Gartenschauen“, verrät Rubelt. Die GCS Großveranstaltungs- und Cateringservice GmbH aus dem sächsischen Lichtenstein wird die gastronomische Versorgung sowie Entsorgung übernehmen, heißt: Sie haben auch die WC-Anlagen mit im Angebot. „Ein Rund-um-sorglos-Paket“ für LGS-Veranstalter. Die Firma ist seit 1996 regelmäßig als Generalcaterer auf Landes- und Bundesgartenschauen sowie bei der Internationalen Gartenschau in Hamburg. Überzeugt habe der Gastronom und Geschäftsführer der Firma, Matthias Polster, letztlich auch durch sein Augenmerk für regionale sowie Bio- und Fair-Trade-Produkte. „Das war uns wichtig und
Bedingung unserer Ausschreibung“, sagt Rubelt. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen, darüber habe es lange Diskussionen im Aufsichtsrat gegeben. „Wir wollen ein Angebot, das für die Eutiner Gastronomen und Gäste verträglich ist – vom preiswerten Familienmenü bis zur gehobeneren Klasse und das Zulieferer vor Ort einbezogen werden.“

Die Hauptgastronomie wird mit 600 Plätzen (innen und außen) am einstigen Kuhstall stattfinden, in dem dann eine Hallenschau geplant ist, die direkt an den Gastro-Bereich anschließt. Weitere Orte sind vor dem Marstall (einstige Schlossterrassen) und vor dem Haus des Gastes geplant. Die Beachbar und die Bewirtung am Haus der Segler gehöre zu der Feinabstimmung, die derzeit laufe und noch nicht spruchreif ist, so Rubelt.

Die geplante Showküche im Küchengarten wird beispielsweise durch prominente Köche, Landfrauen und Sportler bespielt. Im Küchen- und im Schloßgarten laufen ebenfalls die letzten Arbeiten, bevor das Gelände in LGS-Hand übergeht. Das Wasserleitsystem wird derzeit fertiggestellt.

Entwarnung konnte Rubelt im Bauausschuss auf Nachfrage zu den entstandenen Mehrkosten an der Stadtbucht und im Seepark geben – durch die kontaminierten Böden sowie den längeren Einsatz des Kampfmittelräumdienstes. Eine genaue Summe stehe noch nicht fest, so umfangreich wie notwendig sei es jedoch insbesondere mit dem Bodenaustausch nicht kalkuliert gewesen. Aber: „Das Abarbeiten von nicht planerisch erkennbaren Mehrkosten ist förderfähig – auf den Bodenaustausch und den Kampfmittelräumdienst bezogen.“ Die Mehrarbeiten haben „etwas an unserem Puffer genagt“, seien aber noch im Rahmen.

Insgesamt gehen die Arbeiten an der Stadtbucht „gut voran“, so Rubelt. Derzeit werde der Betonholm gegossen. Die Hauptachse durch den Seepark werde bald asphaltiert, Rhododendron-Arten sollen das Herzstück des Parks ausmachen.

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erstellt am 03.Sep.2015 | 09:28 Uhr

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