Rinne im Flußbett für Wasserwanderer

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03. März 2017, 17:58 Uhr

Beim geplanten Neubau der Straßenbrücke über die Schwentine will die Gemeinde eine Anregung des Wassersportvereins Diekseebucht berücksichtigen. „Im wasserrechtlichen Antrag ist eine vertiefte Rinne vorgesehen“, erklärte Bauamtsleiter Karlheinz Spindler. Diese solle bei den Brückenbauarbeiten angelegt werden.

Wasserwanderer Jürgen Skop aus Timmdorf hatte die Gemeinde in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass Paddler und Kanufahrer, die vor der Brücke zur Rollenanlage wollten oder von dieser kämen, immer wieder Schwierigkeiten hätten, weil die Schwentine bei der Brücke sehr flach verlaufe und viele, teils scharfkantigen Steine aufweise. „In der Regel muss man dort auf einige Meter aussteigen und das Boot mühsam über Steine und Strömung ziehen“, berichtet Skop. Dabei spielten sich manchmal kleine Dramen ab, vor allem wenn die Kanufahrer Kinder an Bord hätten.

Einem von Skop vorgeschlagenen Holzsteg im Flussbett erteilte Spindler aber eine Absage. Das lasse sich nicht umsetzen, erklärte er. Skop hatte angeregt, der Steg solle vom Ende der Rollenanlage unter der Brücke hindurchlaufen und dann noch etwa zehn Meter weiter in Richtung Dieksee führen. Bootsfahrer könnten dann einfach, auf dem Steg laufend, ihre Boote um die Kurve unter der Brücke hindurch treideln, ohne Gefahr durch Steine.

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