Ringen um neue Tarife bei Ameos

Die Gewerkschaft nimmt heute Verhandlungen auf

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05. Januar 2015, 12:56 Uhr

Für die etwa 1000 Beschäftigten der beiden Ameos-Kliniken in Neustadt und Heiligenhafen beginnen heute die Tarifverhandlungen mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi). Die Vereinbarung, nach der die Häuser automatisch an den Steigerungen der Tarifverhandlungen der Länder teilnahmen, lief zum Ende des Jahres 2014 aus, erläutert die Verhandlungsführerin Sabine Daß von Verdi Nord. Nun müssten sich die Beschäftigten gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft dafür einsetzen, dass vergleichbare Regelungen im Rahmen eines Haustarifvertrages zu Stande kommen. „In Zeiten, in denen viele Kliniken bundesweit rote Zahlen schreiben, müssen wir hier gemeinsam zu einer klugen Lösung kommen. Für unsere Mitglieder stehen Entgeltsteigerung und Arbeitsplatzsicherheit an erster Stelle sowie der Abbau der Leiharbeit. Dafür sind sie auch bereit, sich aktiv einzusetzen,“ weiß Sabine Daß. Die beiden Psychiatrieeinrichtungen in Neustadt und Heiligenhafen gehören zur Ameos-Gruppe, die im deutschsprachigen Raum zu den bedeutenden Gesundheitsdienstleistern zählt. Die Gruppe mit Sitz in Zürich wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, Krankenhäuser zu übernehmen, diese zu sanieren und für sie eine langfristige Perspektive zu entwickeln. Allein im Verdi-Landesbezirk Nord ist Ameos mit 25 Einrichtungen an 14 Standorten vertreten.

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