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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 14:50 Uhr

Rettungsboot soll am Ruderverein ins Wasser

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bauausschuss entscheidet sich mehrheitlich für Fissauer Bucht / Kreis: Dort keine Gefahr von Altlasten

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 00:33 Uhr

Die Einsatzstelle für das Feuerwehrrettungsboot soll so schnell wie möglich in der Fissauer Bucht neben dem Germania Ruderverein gebaut werden. Das beschlossen die Mitglieder des Bauausschusses in ihrer Sitzung am Mittwochabend mehrheitlich und kippten ihren Beschluss aus dem Vorjahr, wonach die Einsetzstelle auf dem Gelände des Ostholsteinischen Seglervereins errichtet werden sollte.

Die Gründe: Die Kostenschätzung beim Seglerverein von rund 50  000 Euro war den Mitgliedern zu hoch. Außerdem müsste das Boot dort per Kran zu Wasser gelassen werden, was im Notfall zu viel Zeit kosten kann. Marco Wriedt, stellvertretender Gemeindewehrführer, sprach sich für die Stelle am Ruderverein aus: „Die Einlassstelle beim Seglerverein war nicht unser Wunsch. Eine einfach Rampe, an die man heranfahren kann ohne mit einem 15-Tonner auf dem wir das Boot transportieren um zig Ecken zu müssen, wäre wesentlich besser.“ Außerdem gebe es dort im Notfall kein Problem mit einem abgesperrten LGS-Gelände.

Dass die Entscheidung drängt, „bei dem erhöhten Verkehrsaufkommen auf dem Wasser zur LGS“ (Bernd Ditscher, CDU), war allen Mitgliedern klar. Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz erinnerte in einem Diskussionshöhepunkt noch einmal daran, weshalb diese jahrelang dauernde Diskussion überhaupt notwendig geworden war: „Bisher war die Wasserrettungsstelle bei Schwarten am Großen Eutiner See. Dort können Polizei und Technisches Hilfswerk auch immer noch rein. Nur das neue Feuerwehrrettungsboot ist zu groß.“

Probleme mit den Altlasten im Boden seien an der Stelle laut Stadt und Kreis nicht zu erwarten. Kreissprecherin Anja Sierks-Pfaff: „Die geplanten Baumaßnahmen würden den kontaminierten Bereich laut Wasserbehörde des Kreises nicht berühren.“ Die Rettungskräfte bräuchten dann allerdings eine genaue Betriebseinweisung.

Bauamtsleiter Bernd Rubelt sagte auf Nachfrage zu den im Boden schlummernden Altlasten des alten Gaswerks: „Direkt am Gelände des Germania Rudervereins ist das machbar, wenngleich die Erdarbeiten mit hoher Sensibilität erfolgen müssen.“ Die Altlasten direkt im Bereich vor der Schwimmhalle seien unter Beobachtung und von ihnen gehe keine Gefährdung für Menschen oder den See aus.

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