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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 06:52 Uhr

Resolution für Fernverkehr

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 16:19 Uhr

Der ostholsteinische Kreistag wehrt sich mit einer Resolution gegen den Plan der Bahn, während des mehrjährigen Ausbaus der Schienen für die Feste Fehmarnbelt-Querung (FFBQ) keine Züge mehr von Hamburg nach Kopenhagen über die Vogelfluglinie fahren zu lassen. Mit einer Verlagerung des kompletten Fernverkehrs zwischen den beiden Metropolen über die Jütlandroute würden, wie es in der Resolution heißt, keine ICE-Züge mehr in Oldenburg und Puttgarden halten. Beide Bahnhöfe hätten aber eine wichtige Funktion als Ferienbahnhöfe für den ganzen Norden, stellen die Befürworter der Resolution fest. Diese wurde bei zwei Gegenstimmen und sieben Enthaltungen angenommen, wobei sich die Fraktion der Grünen komplett enthielt – damit nicht der Eindruck entstehen könnte, die Grünen seien für eine FFBQ.

„Man kann nicht gegen die feste Beltquerung sein, dann aber daran mitbauen“, stellte auch Martin Kienitz (FWG) fest, der spontan den – aus formalen Gründen nicht zur Abstimmung gestellten Antrag – formulierte, dass der Kreistag dem Beispiel der Gemeinde Ratekau folgen und der Vereinigung der FFBQ-Gegner „Beltretter“ beitreten sollte.

Die Freien Wähler zeigten unterdes kein geschlossenes Bild, Hartmut Specht stimmte der Resolution zu, nachdem eine von ihm beantragte Ergänzung in den Text aufgenommen wurde. Mit ihr wird das Bundesverkehrsministerium aufgefordert, ein Zugangebot sicherzustellen, das den touristischen Belangen und dem grenzüberschreitenden Berufsverkehr gerecht wird.

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