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Reinhard Scholl: Ein Blutspender aus Überzeugung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Vier Mal im Jahr wird die Grundschule in Süsel zu einer DRK-Blutspendezentrale. Um die 200 Spender kommen dann im Schnitt, um sich jeweils einen halben Liter Blut abnehmen zu lassen.

Insgesamt 50 Liter Blut hat Reinhard Scholl in seinem Leben bereits gespendet: Diese Menge hat der 65-jährige Rentner vergangene Woche in Süsel mit seiner 100. Spende erreicht. Als Belohnung erhielt er eine Geschenkbox und die Einladung zu einer Ehrungsveranstaltung im kommenden Jahr.

Scholl hat in den 70er Jahren mit dem Blutspenden begonnen. Seine erste Spende leistete er als Wehrpflichtiger bei der Marine in Kiel – damals noch nicht ganz uneigennützig, denn die jungen Soldaten bekamen für ihre Blutspende einen halben Tag frei.

1985 kam der gebürtige Nordrhein-Westfale nach Eutin, arbeitete bei einer Krankenkasse und nahm regelmäßig unterschiedliche Spendetermine in der Umgebung wahr. Von der Bedeutung des Blutspendens ist Scholl so überzeugt, dass er auch immer wieder Nachbarn und Freunde auf das Thema aufmerksam machte und sie zum Blutspenden anregte. „Die Gesellschaft sollte an ihre moralische Verpflichtung denken. Jeder, der gesund ist, sollte Blut spenden und im Sinne der Allgemeinheit seinen Beitrag leisten“, sagt Scholl.

Termine zum Blutspenden werden regelmäßig vom Deutschen Roten Kreuz an vielen Orten angeboten – und auch in dieser Zeitung angekündigt. Wichtig für Spender ist: sie müssen einen Personalausweis mitbringen.

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erstellt am 19.Dez.2016 | 14:08 Uhr

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