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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 18:03 Uhr

Regionalliga knapp verpasst

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Griebeler Bogensportler belegen im Aufstiegsrennen hinter der BSG Osterholz-Scharmbeck und SV Querum den dritten Platz

Die Ostholstein-Vertreter TSV Dörfergemeinschaft Holsteinische Schweiz als Meister und der Bogensport des Griebeler SV als Vizemeister und Gastgeber haben den Aufstieg in die Regionalliga Nord nicht geschafft. Aufsteiger sind mit 10:4 Punkten die BSG Osterholz-Scharmbeck und mehr als glücklich bei Punktgleichheit von 8:6 mit zwei folgenden Clubs die zweite Mannschaft des Bundesligisten SV Querum. Die Griebeler zitterten bis zuletzt, am Ende fehlten ihnen nur bei der dann entscheidenden Gesamtringausbeute von 1494 magere 16 Zähler.

Spannender kann Bogensport nicht sein. Trotz der recht engen Verhältnisse in der Griebeler Mehrzweckhalle tummelten sich dort die Verbandsligabesten aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Nordwestdeutschland, um zwei Aufsteiger zu ermitteln.

Gegen den späteren Meister kassierte Griebel zum Auftakt eine 211:215-Niederlage. „Das haben wir schnell weggesteckt“, sagte Volker Sieber, der dabei mit 78 Zählern von 80 möglichen seine Bestleistung schoss und insgesamt mit einem Schnitt von 9,3 pro Pfeil Zweitbester aller Starter war. Danach setzten sich die Griebeler gegen den SV Meine aus Niedersachsen mit 213:208 und 220:214 gegen Vizemeister Querum durch.

Das Kreisduell gegen den TSV Dörfergemeinschaft gewannen die Gastgeber mit 212:206. „Die acht Teams
waren an diesem Tag fast gleich stark, wir haben mit drei anderen vier Siege und drei Niederlagen eingefahren. Jetzt darüber zu grü-beln, wo es mehr Ringe hätte geben können, ist unnötig“, sagte Bengt-Ole Bracke.

„Natürlich sind wir mit zwei Erfolgen und fünf Niederlagen nicht zufrieden“, meinte Spartenleiter Wilhelm Kunzmann vom TSV Dörfergemeinschaft Holsteinische Schweiz: „Dass wir ins Gold treffen können, zeigen die 1472 Gesamtringe. Wir sind zwar Tabellenachter, aber diese Zahl ist die fünfbeste.“ Armenak Akopjan zeigte von den vier eingesetzten Schützen mit 77 als Höchst- und 9,0 als Durchschnittsringzahl die stärkste Leistung. Siebenmal eingesetzt wurde Dennis-Hartmut Baldin (74/8,7). Diesen Schnitt schafften auch Henrik Osterkamp und Annette Erich. Der Verbandsligameister unterlag dem SV Meine knapp 212:215 und gegen die Hamburger 211:212. Gegen den zweiten Aufsteiger SV Querum gab es einen 213:211-Erfolg.

Für die Griebeler war dies eine erneute Großveranstaltung, der Deutsche Schützenbund freute sich über die gelungene Ausrichtung. „Das ist eine Auszeichnung für unseren Verein“, merkte Magret Sieber an, die ein fleißiges Helferteam für den ganzen Tag einsetzen konnte. Beide Bogenclubs aus Ostholstein gehen mit Elan in die neue Runde, die im Herbst des Jahres beginnt. „Wir haben unser Ziel, auf Augenhöhe dabei zu sein, erreicht und streben an, im kommenden Jahr unseren dritten Anlauf für die höhere Liga zu unternehmen“, sagt Volker Sieber. Die Aufstiegsrunde soll am 14. Februar 2015 in Griebel geschossen werden.

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