Regionales Klärwerk für Plön und Preetz?

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04. September 2018, 11:40 Uhr

Die Stadtwerke Plön und der Abwasserzweckverband Preetz suchen eine gemeinsame Lösung bei der Abwasserklärung: Geschäftsleitungen und die politischen Vertreter beider Unternehmen hätten sich nun verständigt, den Bau einer neuen gemeinsamen Kläranlage prüfen zu lassen, teilte die Stadt Plön mit. Ziel sei es, die Reinigung des Schmutzwassers der beiden Städte sowie der Gemeinden, die ebenfalls in die Kläranlagen einleiten, effizienter hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zu organisieren.

Zu diesem Zweck werde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis 2019 vorliegen solle. „Erst dann wird das weitere Vorgehen in den Gremien beraten und entschieden.“ Die Studie werde ergebnisoffen gestaltet, so dass keine Vorgaben hinsichtlich des Standortes oder bestimmter technischer Verfahren bestünden. Die ältesten Teile der Kläranlagen in Plön und Preetz stammten aus den 1950er Jahren. Die Reinigungsleistung sei mittlerweile bei über zwei Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr angekommen.

Die ständige Modernisierung der beiden Anlagen und die Wirtschaftlichkeit gerieten jedoch an Grenzen: „Heutzutage würde man aufgrund des technischen Fortschritts zum Teil anders planen,“ hieß es in der Pressemitteilung mit Blick auf Konzepte der Vergangenheit, die überholt seien.

Da in naher Zukunft zahlreiche Investitionen notwendig würden, wolle man einen gemeinsamen Weg der beiden Städte prüfen. Für die knapp 70 000 Euro teure Machbarkeitsstudie hatten Ingo Eitelbach, (Stadtwerke Plön) und Gerd Schulenburg (Abwasserzwecksverband Preetz) im Mai bei der Aktivregion um Zuschuss geworben.


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