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Regen sorgt für Desaster beim Malenter Lichterfest

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Es waren nur knapp zwei Stunden, aber die machten die Bilanz des 34. Malenter Lichterfestes zunichte: Gerade in der Zeit von 18.30 bis 20.45 Uhr regnete es am Sonnabend durchgehend. „Deswegen sind viele Familien vorzeitig nach Hause gegangen und viele andere Besucher gar nicht erst gekommen“, klagte Reinhard Schröder, Vorsitzender des TSV Malente. „Es ist ein Desaster.“

Dabei wollte sich der Verein sogar seine eigene Sonne in den Malenter Kurpark holen. Denn neben dem traditionellen Vereins-Logo waren aus rund 2000 Teelichtern auch ein riesiger Leuchtturm mit Schaf und großer gelber Sonne gesteckt worden. Zu sehen bekamen die Besucher des Lichterfestes diese aber nicht, denn obwohl der Regen gegen kurz vor 21 Uhr aufhörte, entschied sich der Vorstand dazu, nur einige der großen Lichtbilder auch wirklich anzuzünden. „Die bunten Plastikbecher, in denen die Teelichte stehen, sind alle voll mit Wasser gelaufen“, schilderte Schröder. Da jeder Becher erst ausgekippt werden müsse, verdoppele das die Arbeit beim Anzünden.

Zu sehen gab es aber neben dem Logo zwei große Bilder, die auf sportliche Großereignisse des Jahres verwiesen: die Fußball-Weltmeisterschaft und die Schwimm-Europameisterschaft. Seit Freitagabend waren Mitglieder der Schwimmsparte und der Fußballjugend damit beschäftigt gewesen, die Umrisse mit Sägespänen vorzuzeichnen und anschließend die Halterungen für die bunten Plastikbecher in den Boden zu stecken.

Und auch wenn wenigstens die angekündigte Feuershow mit rund einer Stunde Verspätung trotzdem stattfand, so änderte das auch nichts an dem schlechten Ergebnis des Lichterfestes. „Wir hatten mit rund 2000 Besuchern gerechnet. Wenn wir jetzt die Hälfte haben, dann ist das viel“, so Schröder. Zwar habe es auch in der Vergangenheit beim Lichterfest schon geregnet. „Aber wenigstens beim Entzünden der Lichter war es immer trocken.“

Die wenigen Besucher in diesem Jahr treffen den Verein doppelt hart. Denn erstmals war auf Eintritt verzichtet worden, um wieder mehr Besucher in den Kurpark zu locken. Die entstandenen Kosten sollten über die Einnahmen an den Essens- und Getränkeständen gedeckt werden. „Finanziell wird es wirklich arg für uns“, gab Schröder zu. Man müsse jetzt sehen, ob beim nächsten Lichterfest in zwei Jahren wieder Eintritt genommen werde. Foto: crs

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erstellt am 31.Aug.2014 | 16:21 Uhr

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