Regatta-Fieber an der Stadtbucht

Knotenkunde gehörte zu den Aufgaben beim Spiel ohne Grenzen.
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Knotenkunde gehörte zu den Aufgaben beim Spiel ohne Grenzen.

Am elften Schlauchbootrennen für Jugendfeuerwehren nahmen 29 Mannschaften teil / Aufbau am Sonnabend bekam eine „Dusche“

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17. Juni 2018, 19:46 Uhr

Ein Hauch Kieler Woche wehte gestern durch die Stadtbucht, zumindest in Hinsicht auf Regatta-Athmosphäre und den Duft gebratener Würstchen hielt der Große Eutiner See gegen die Kieler Förde mit. Zum elften Mal richtete die Jugendfeuerwehr Eutin ein Schlauchbootrennen für Jugendwehren aus. 29 Mannschaften aus den Kreisen Ostholstein und Plön sowie traditionell eine aus Berlin-Hellersdorf stellten sich der Aufgabe, eine 400 Meter lange Strecke möglichst schnell zu paddeln. Parallel dazu gab es bei einem „Spiel ohne Grenzen“ verschiedene Aufgaben, zum Beispiel wurde nach Knotenkenntnisse gefragt oder Geschick beim Ausrollen von Schläuchen.

Entgegen vielen vorangegangen Schlauchbootrennen blieb es gestern während der Veranstaltung trocken. Eine richtige „Dusche“ hatten die Aktiven und Jugendlichen aus Eutin allerdings am Sonnabend beim Aufbau bekommen. Bei einem Regenschauer war, wie Jugendwart Timo Jurkschat erzählte, ein Pavillon von einer Sturmböe erfasst und beschädigt worden.

Von solchen Unbilden blieben die Wettkampfteilnehmer gestern verschont, die Paddelmannschaften hatten es weitgehend selbst in der Hand, in welchem Maß sie bei dem Rennen nass wurden. Unfreiwillige Komik lieferten einige offensichtlich ungeübte Paddelmannschaften, manche Kollision auf dem See war eindeutig weniger von Absicht denn von mangelnder Kenntnis im Steuern des Bootes begleitet.

Klare Könner im Schauchboot waren die Großenbroder, sie gewannen das Rennen vor Wankendorf, Damlos, Neustadt 2 sowie Krummbek-Bendfeld. Beim Spiel ohne Grenzen siegte Malente 2 vor Bad Schwartau-Rensefeld, Wankendorf, Hellersdorf und Wangels.

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