Reform der Zweitwohnungssteuer

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09. November 2014, 13:52 Uhr

Die Regeln, nach denen Eigentümer die 2007 in Eutin eingeführte Zweitwohnungssteuer zahlen müssen, sollen in einem Punkt geändert werden. Demnach soll die Steuerpflicht für Zweitwohnungen in dem Haus entfallen, in denen der Eigentümer selbst wohnt.

Diese von der SPD beantragte Satzungsänderung hat der Hauptausschuss mit großer Mehrheit der Stadtvertretung zur Beschlussfassung empfohlen. Caroline Busse (SPD) argumentierte, dass oft solche Wohnungen nicht vermietet, sondern nur für Besuch oder Pflegefälle aus der eigenen Familie genutzt würden. Diese Verwertung dürfe nicht mit einer Strafsteuer belegt werden.

Dem stimmte Elgin Lohse (CDU) zu. Sie fügte an, dass die Unterbringung von Verwandten mit der Meldung als ersten Wohnsitz einhergehe: „Dann kann es doch keine Zweitwohnung sein.“

Nach Busses Angaben bedeutet die Änderung Mindereinnahmen von 8500 Euro, gut ein Zehntel des jährlichen Steuererlöses.

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