Redderkrug:Herberge für Flüchtlinge

Der Redderkrug direkt am Großen Eutiner See soll künftig Wohnraum für Flüchtlinge bieten. Ein Kooperationsvertrag ist geschlossen
Der Redderkrug direkt am Großen Eutiner See soll künftig Wohnraum für Flüchtlinge bieten. Ein Kooperationsvertrag ist geschlossen

Flüchtlinge sollen in Appartements untergebracht werden / Infoveranstaltung am 20. Januar geplant

shz.de von
30. Dezember 2015, 00:32 Uhr

Außerhalb der Saison ist das Leben für einen Hotelbetrieb am Rande Eutins ein schweres. Redderkrug-Inhaber Andreas Maaßen suchte deshalb nach Alternativen und sprach vor rund drei Monaten mit der Stadt Eutin, die seit Sommer händerringend Wohnraum für die zahlreichen Flüchtlinge benötigt. Aus der Anfrage wurde ein Kooperationsvertrag. Andreas Lietzke, Büroleiter, bestätigt: „Die Stadt hat ab 1. Januar den Redderkrug ohne Restaurantbereich gemietet.“

Eine Anwohnerversammlung in der Details zum Vorhaben und der Unterbringung bekannt werden sollen, ist für den 20. Januar, um 19 Uhr im Redderkrug geplant. Die Einladungen dazu gehen wegen der Feiertage in der nächsten Woche raus.

Das direkte Umfeld wisse es laut Maaßen aus direkten Gesprächen schon. Er als Gastronom stehe

56 Betten hat der Redderkrug, davon sechs Appartments, die laut Maaßen allesamt unabhängig vom Hotelbetrieb zugänglich sind. Maaßen: „Wir wollen den Restaurantbetrieb aufrecht erhalten und schauen, wie die Region auf die neue Situation reagiert.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen