zur Navigation springen

Rathaus-Schelte: „Nicht in Untätigkeit verharren“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Unverständnis weckte im Schulausschuss die Langatmigkeit, mit der im Rathaus für die Politiker Entscheidungsgrundlagen vorbereitet werden. Speziell gilt das für den Ausbau der Wisser-Schule und die Sanierung der Regenbogenbrücke; der Ausschussvorsitzende Hanjo Iwanowitsch (SPD) verlangte rasch eine flottere Gangart: „Es muss ja nicht in Untätigkeit verharrt werden.“

Iwanowitsch bemängelte, dass ein eigentlich schon im November erwartetes Bodengutachten für einen möglichen Sporthallenbau am ehemaligen Güterbahnhof immer noch nicht vorliege. Und er deutete an, dass der Ausschuss notfalls auch ohne dieses Gutachten Ende Februar eine Standort-Entscheidung für den Hallenbau treffen werde. Politisch bevorzugt wird bisher ein Ausbau auf dem Gelände der Wisser-Schule „am Berg“.

Auf mehr Tempo bei der Erneuerung der maroden Brücke über die Kerntangente pochen auch Eltern der Grundschüler in der Blauen Lehmkuhle. Eine Sprecherin überreichte Iwanowitsch eine entsprechende Forderungsliste mit rund 200 Unterschriften und sagte dazu: „Wir hoffen voller Ungeduld, dass die Brücke bald wieder nutzbar ist. Ihre Sperrung bedeutet eine große Einschränkung für viele beim alltäglichen Schulweg.“

Christiane Balzer (Grüne) kritisierte mangelnde Informationen aus dem Rathaus zu dem Thema. Auf ihre Frage, ob etwas an den Gerüchten dran sei, dass die Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden müsse, zuckte Annette Rudolph, Fachdienstleiterin für Schule und Kultur, mit den Schultern. Zuständig dafür sei das Bauamt, und das werde am 5. Februar im Bauausschuss zur Sachlage Stellung nehmen.

Auf diesen Termin verwies gestern auch die Tiefbauexpertin Karen Dyck im Bauamt. Das Sanierungskonzept werde komplett überarbeitet. Ein Abriss sei aktuell jedoch kein Thema. Man gehe davon aus, die Brücke sanieren zu können, verriet sie.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen