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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 10:51 Uhr

Rätsel mit Pfiff – die Lösung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2014 | 15:16 Uhr

Ein Handspiel des Torwarts außerhalb des Strafraums zieht sowohl eine Spielstrafe, direkter Freistoß, als auch eine persönliche Strafe, die Rote Karte, nach sich. Aber ist das in jedem Fall auch regelkonform? Kann die Beschaffenheit des Platzes bei der Bewertung eines solchen strafbaren Handspiels strafmildernd eine Rolle spielen? Damit beschäftigt sich Schiedsrichter Peter Gradert.

Hier noch einmal die Frage: „In einem Spiel auf sehr rutschigem Boden kann der aus seinem Tor herausgelaufene Torwart den Ball kurz vor der Strafraumgrenze unter Kontrolle bringen. Er rutscht bei dieser Aktion aber mit dem Ball über die Strafraumlinie, liegt nun etwa zwei Meter vor seinem Strafraum und hält dabei den Ball in seinen Händen. Ein Gegenspieler ist nicht in der Nähe. Wie muss der Schiedsrichter entscheiden?“

Peter Gradert gibt die Antwort: „Es gibt in jedem Fall als Spielstrafe einen direkten Freistoß für die angreifende Mannschaft, da ein Torwart den Ball in keinem Fall außerhalb des Strafraums spielen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Aber in diesem besonderen Fall ist keine persönliche Strafe auszusprechen, da weder die Verhinderung einer klaren Torchance noch eine unsportliche Absicht beim Handspiel des Torwarts vorliegen.

Die Rätsel mit Pfiff erscheinen alle 14 Tage. Die nächste Folge ist für Sonnabend, den 22. November geplant.

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